Gebert: ÖSAG gesteht nach abgeschlossenem Hearing einige Nachverbesserungen ein

Planung und Realisierung müssen auch der künftigen Verkehrsentwicklung Rechnung tragen

St. Pölten, (SPI) - Vergangenen Freitag wurde das Hearing zum Thema B 301 zwischen den Kontrahenten - die Österreichische Autobahnen- und Schnellstraßen-AG (ÖSAG) auf der einen Seite und die Gegner der Straße auf der anderen Seite - abgeschlossen. Sowohl der ÖSAG-Vorstandsdirektor, Alois Schedl, als auch der Projektleiter, Guido Seidel, haben die Notwendigkeit von einigen Nachverbesserungen bestätigt. Konkret geht es um Tieflagen und Absenkungen im Trassenverlauf bei Lanzendorf und Schwechat, die geprüft und mit den Gemeinden und Anrainern ausgearbeitet werden sollen. Weiters wäre eine ökologische Bauaufsicht sicherzustellen, damit die Auflagen hinsichtlich Naturschutz, Geologie, Land- und Forstwirtschaft realisiert werden. "Diese Einsicht der Verantwortungsträger, einige Nachverbesserungen noch zu berücksichtigen, ist äußerst erfreulich", kommentiert der Schwechater LAbg. Richard Gebert das Ergebnis des Hearings.****

Laut ÖSAG erwartet man für den Bau der B 301 die entsprechende Verordnung in den kommenden Monaten. "Die B 301 bedeut die Verlagerung des Verkehrs weg von den Ortsdurchfahrten. Bei der Umsetzung des Projektes darf keinesfalls darauf vergessen werden, dass man steigende Zuwächse im Individualverkehr berücksichtigt. Beispielsweise muss schon jetzt vor einer möglichen Realisierung künftige Einflußfaktoren - wie eine zusätzliche Donaubrücke östlich von Wien - überdacht werden. Diese Brücke und würde noch viel mehr Verkehr auf der B 301 zur Folge haben. Wenn man schon eine neue Schnellstraße baut, dann soll sie so konzipiert sein, dass sie auch noch den Anforderungen in einigen Jahren entspricht. Diese Überlegung müsse man auch bei den Grundeinlösungen bedenken, so daß eine gewisse Kapazität bzw. Reserve an Fläche vorhanden ist, die eine etwaige spätere Verbreiterung oder Einhausung an exponierten Stellen ohne größeren Aufwand zulassen würde. Aber noch viel wichtiger ist, dass die Interessen der betroffenen und durch den Verkehr über Jahre hindurch leidgeplagten Bevölkerung bestmöglich miteinbezogen werden", fordert der Schwechater Mandatar.
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