• 22.12.1999, 09:26:30
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  • OTS0054

Gebert: ÖSAG gesteht nach abgeschlossenem Hearing einige Nachverbesserungen ein

Planung und Realisierung müssen auch der künftigen Verkehrsentwicklung Rechnung tragen

St. Pölten, (SPI) - Vergangenen Freitag wurde das Hearing zum Thema B
301 zwischen den Kontrahenten - die Österreichische Autobahnen- und
Schnellstraßen-AG (ÖSAG) auf der einen Seite und die Gegner der
Straße auf der anderen Seite - abgeschlossen. Sowohl der
ÖSAG-Vorstandsdirektor, Alois Schedl, als auch der Projektleiter,
Guido Seidel, haben die Notwendigkeit von einigen Nachverbesserungen
bestätigt. Konkret geht es um Tieflagen und Absenkungen im
Trassenverlauf bei Lanzendorf und Schwechat, die geprüft und mit den
Gemeinden und Anrainern ausgearbeitet werden sollen. Weiters wäre
eine ökologische Bauaufsicht sicherzustellen, damit die Auflagen
hinsichtlich Naturschutz, Geologie, Land- und Forstwirtschaft
realisiert werden. "Diese Einsicht der Verantwortungsträger, einige
Nachverbesserungen noch zu berücksichtigen, ist äußerst erfreulich",
kommentiert der Schwechater LAbg. Richard Gebert das Ergebnis des
Hearings.****

Laut ÖSAG erwartet man für den Bau der B 301 die entsprechende
Verordnung in den kommenden Monaten. "Die B 301 bedeut die
Verlagerung des Verkehrs weg von den Ortsdurchfahrten. Bei der
Umsetzung des Projektes darf keinesfalls darauf vergessen werden,
dass man steigende Zuwächse im Individualverkehr berücksichtigt.
Beispielsweise muss schon jetzt vor einer möglichen Realisierung
künftige Einflußfaktoren - wie eine zusätzliche Donaubrücke östlich
von Wien - überdacht werden. Diese Brücke und würde noch viel mehr
Verkehr auf der B 301 zur Folge haben. Wenn man schon eine neue
Schnellstraße baut, dann soll sie so konzipiert sein, dass sie auch
noch den Anforderungen in einigen Jahren entspricht. Diese Überlegung
müsse man auch bei den Grundeinlösungen bedenken, so daß eine gewisse
Kapazität bzw. Reserve an Fläche vorhanden ist, die eine etwaige
spätere Verbreiterung oder Einhausung an exponierten Stellen ohne
größeren Aufwand zulassen würde. Aber noch viel wichtiger ist, dass
die Interessen der betroffenen und durch den Verkehr über Jahre
hindurch leidgeplagten Bevölkerung bestmöglich miteinbezogen werden",
fordert der Schwechater Mandatar.
(Schluss) as

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200-2794

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