• 17.12.1999, 16:42:08
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  • OTS0236

Wiener Gemeinderat (7)=

Subvention für den Verein Wiener Jugendzentrum

Wien, (OTS) Eine Subvention in der Höhe von 156 Millionen
Schilling für den Verein Jugendzentren der Stadt Wien beantragte
GR Gerhard Göbl (SPÖ).

GR Mag. Alexandra Bolena (LIF) kritisierte, dass keine
konkreten Kosten für einzelne Betreuungsleistungen definiert
seien. Außerdem zweifle sie daran, dass es ausschließlich dem
Verein Wiener Jugendzentren möglich sei, in dieser Form für die
Jugendarbeit tätig zu sein. Nicht der Verein solle definieren, was
er tun will, sondern die Gemeinde Wien solle sagen, was der Verein
zu tun habe.

Abstimmung: Mit Mehrheit angenommen.

Renovierung der Tribüne des Wiener Trabrennvereins

Die Genehmigung eines Werkvertrages zwischen Stadt Wien und
dem Wiener Trabrennverein zur Renovierung der Tribüne in der Höhe
von 110 Millionen Schilling beantragte GR Harry Kopietz (SPÖ).

GR Dr. Wolfgang Alkier (LIF) bezweifelte die Fähigkeiten des
Wiener Trabrennvereins, das Bauprojekt ordnungsgemäß abwickeln zu
können. Außerdem kritisierte Alkier, dass die
Renovierungsmaßnahmen in der Krieau nicht mit dem gesamten
Praterbaukonzept koordiniert würden.

Abstimmung: Mit Mehrheit angenommen.

Neuvergabe des Fahrtendienstes

Die Neuvergabe des Fahrtendienstes für Schulfahrten und
Regelfahrten beantragte GR Martina Malyar (SPÖ).

Er verstehe nicht, dass derart langfristige Verträge mit
Notkompetenz beschlossen werden, betonte GR Marco Smoliner (LIF).
Die Stadt Wien hätte den Konkurs der früheren Fahrtendienstfirma
vermeiden können. Aus Protokollen gehe hervor, dass dem
zuständigen Bereichsleiter bewusst war, dass sich diese Firma bei
ihrer vorangegangenen Ausschreibung verkalkuliert habe.

Auch GR Jutta Sander (G) stellte fest, dass bei rechtzeitiger
Ausschreibung die Unsicherheit für SchülerInnen und Behinderte
hätte vermieden werden können. Die Freizeitfahrten seien auch bei
dieser Neuvergabe nicht gelöst. Es sei viel zu wenig auf
Qualitätskriterien geachtet worden. Eine kürzere Vertragszeit und
eine begleitende Evaluierung wären besser gewesen, sagte Sander.
(Forts.) eb/vo

Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/

Diensthabender Redakteur
Tel.: 4000/81 081

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