WK-Präsident Dr. Puttinger: Wirtschaft begrüßt angekündigte Strompreissenkung der SAFE

Billigerer Stromeinkauf muss auch in Zukunft sofort weitergegeben werden - Salzburg ist nach wie vor am teuersten

SALZBURG, 17. 12. 1999 (HKS). Die Wirtschaftskammer Salzburg begrüßt die von der SAFE am Donnerstag Abend angekündigte Strompreissenkung für die Gewerbebetriebe im Ausmaß von 10% ab 1. Jänner 2000. "Diese Tarifsenkung, die die Wirtschaftskammer immer wieder gefordert hat, ist ohnedies längst überfällig", betonte dazu am Freitag, 17. 12., Wirtschaftskammerpräsident NR.-Abg. Dr. Günter Puttinger.
Die Wirtschaftskammer habe schon bei der von ihr geforderten und durchgesetzten Preissenkungsrunde im Oktober festgestellt, dass
dies nur der Anfang weiterer Senkungen gewesen sein könne. "Jetzt setzt die SAFE den nächsten Schritt, der sich aus der Verbilligung des Stromeinkaufs beim Verbund ergibt", stellte Puttinger fest.
Die Tarifsenkung sei auch schon deshalb dringend notwendig, da Salzburgs Betriebe im österreichischen Vergleich nachweislich noch immer am meisten für Strom bezahlen. Weiters werde dadurch die ohnehin nicht mehr akzeptable Bevorzugung der Haushalte beim Stromtarif wenigstens verringert.
Wirtschaftskammerpräsident Dr. Puttinger bekräftigte die Forderungen der Wirtschaft:
- Die Wirtschaft fordert eine zügige Beseitigung der Unterschiede beim Stromtarif zwischen Haushalten und Gewerbe sowie
- eine Freigabe des Strommarktes auch für Klein- und Mittelbetriebe, rascher als im Gesetz vorgegeben. In diesem Zusammenhang ist an die vollständige Liberalisierung des
Gasmarktes zu erinnern, die in einem einzigen Schritt mit August nächsten Jahres vollzogen wird.
- Darüber hinaus erwartet die Wirtschaft, dass im Zusammenhang mit der Fusion der beiden Salzburger Energieversorger nicht nur eine einheitliche Tarifstruktur zwischen Stadt und Land geschaffen
wird, sondern auch der jeweils günstigste Tarifansatz der jetzt noch getrennten Gesellschaften Platz greifen muss.
- Nicht zuletzt müssen die aus der Fusion von SAFE und Stadtwerke gewonnenen Synergieeffekte für die gewerbliche Wirtschaft spürbar werden, um die bisherigen Standortnachteile, die sich aus den überhöhten Energiepreisen ergeben haben, zu beseitigen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presseabteilung
Tel.: 0662/8888 DW 345
bbauer@sbg.wk.or.at

Wirtschaftskammer Salzburg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HKS/HKS