Graf: Arbeiten neben dem Studium für Studierende unerläßlich

Beschäftigung dient aber nur zur Finanzierung des Lebens

Wien, 1999-12-17 (fpd) - "Immer mehr Studierende sind gezwungen, neben dem Studium arbeiten zu gehen; dies ist eine Erkenntnis, die aus dem jüngsten Bericht über die soziale Lage der Studierenden hervorgeht." Wie der freiheitliche Wissenschaftssprecher, Abg. Dr. Martin Graf und der freiheitliche Jugendsprecher, Rüdiger Schender, heute weiter ausführten, sei für 60 Prozent der Studierenden eine Beschäftigung aber nur ein notwendiges Mittel, um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren. ****

"Arbeiten um überleben zu können, so lautet die Devise", so Graf. Wünschenswert wäre es jedoch, daß eine Beschäftigung auch einen Praxisbezug zum theoretisch erworbenen Wissen aufweise. "Denn so könnten die Studierenden das Gelernte auch anwenden und für den späteren Berufseinstieg Erfahrungen sammeln", ist Schender überzeugt.

Auch sehen Graf und Schender einen gewissen Widerspruch zwischen den Maßnahmen der finanziellen Förderungen und dem Anstieg an beschäftigten Studierenden. Ziel der staatlichen Unterstützungen sollte doch sein, Studierenden ein Studieren ohne Nebenbeschäftigung zu ermöglichen. "Der Bericht widerlegt diese These jedoch eindeutig", so Graf.

Weiters kritisierten Graf und Schender die Kürzungen bei den Leistungsstipendien. Eine Senkung auf 1,5 Prozent der Wissenschaftsbudgets ist für beide enttäuschend. Wie Graf und Schender abschließend feststellten, müsse der Leistungsgedanke an den Universitäten wieder verstärkt einziehen und zwar ganz nach dem Motto "Leistung muß sich lohnen!" (Schluß)

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