- 17.12.1999, 12:19:37
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Graf: Arbeiten neben dem Studium für Studierende unerläßlich
Beschäftigung dient aber nur zur Finanzierung des Lebens
Wien, 1999-12-17 (fpd) - "Immer mehr Studierende sind gezwungen,
neben dem Studium arbeiten zu gehen; dies ist eine Erkenntnis, die
aus dem jüngsten Bericht über die soziale Lage der Studierenden
hervorgeht." Wie der freiheitliche Wissenschaftssprecher, Abg. Dr.
Martin Graf und der freiheitliche Jugendsprecher, Rüdiger Schender,
heute weiter ausführten, sei für 60 Prozent der Studierenden eine
Beschäftigung aber nur ein notwendiges Mittel, um sich den
Lebensunterhalt zu finanzieren. ****
"Arbeiten um überleben zu können, so lautet die Devise", so Graf.
Wünschenswert wäre es jedoch, daß eine Beschäftigung auch einen
Praxisbezug zum theoretisch erworbenen Wissen aufweise. "Denn so
könnten die Studierenden das Gelernte auch anwenden und für den
späteren Berufseinstieg Erfahrungen sammeln", ist Schender überzeugt.
Auch sehen Graf und Schender einen gewissen Widerspruch zwischen den
Maßnahmen der finanziellen Förderungen und dem Anstieg an
beschäftigten Studierenden. Ziel der staatlichen Unterstützungen
sollte doch sein, Studierenden ein Studieren ohne Nebenbeschäftigung
zu ermöglichen. "Der Bericht widerlegt diese These jedoch eindeutig",
so Graf.
Weiters kritisierten Graf und Schender die Kürzungen bei den
Leistungsstipendien. Eine Senkung auf 1,5 Prozent der
Wissenschaftsbudgets ist für beide enttäuschend. Wie Graf und
Schender abschließend feststellten, müsse der Leistungsgedanke an den
Universitäten wieder verstärkt einziehen und zwar ganz nach dem Motto
"Leistung muß sich lohnen!" (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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