Graf: Finanzielle Eiszeit im universitären Bereich zu erwarten

Sparpläne Edlingers bedenklich und besorgniserregend

Wien, 1999-12-17 (fpd) - Als "bedenklich und äußerst besorgniserregend für Wissenschaft und Forschung" bezeichnete heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Obmann des Wissenschaftsausschusses, Abg. Dr. Martin Graf, die jüngst vorgelegten Sparpläne von Finanzminister Edlinger. Demnach kommt es auch im universitären Bereich zu Einsparungen bei den Ermessensausgaben von 20 Prozent, was eine erhebliche Kürzung der finanziellen Mitteln bedeutet. "Gegenüber den Studierenden und auch den Universitäten ist das einfach unverantwortlich", so Graf. ****

Da auch im heutigen Wissenschaftsausschuß von Minister Einem bestätigt wurde, daß Sparmaßnahmen vorgesehen seien, sieht Graf der zukünftigen Entwicklung mit Sorge entgegen. Vor allem auch aufgrund dessen, da es laut Einem von den Verhandlungen mit dem Finanzminister abhängen wird, wo definitiv finanzielle Abstriche getätigt werden. "Da macht sich eine große Ungewißheit breit, die den Ausgang der Verhandlungen offen läßt", so Graf. Da für Graf die Einsparungen auch in den Bereichen der Sozialleistungen, der Unterstützungen und Beihilfen zu erwarten sind, sieht der Wissenschaftsausschußobmann für Studierende eine "finanzielle Eiszeit" heranbrechen.

Weiters wird auch der gesamte Bereich der Wissenschaft und Forschung unter den Sparplänen zu leiden haben. "Ein weiterer Verlust an Qualität bei Lehre und Forschung ist die logische Konsequenz", kritisierte Graf. Immer nur nehmen und nie etwas geben sei auf die Dauer nun einmal zu wenig. Gerade auch im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich seien die Sparpläne Edlingers scharf zu verurteilen. "Einmal mehr wird auf dem Rücken der Wissenschaftspolitik eine Sparpolitik betrieben, die für alle Beteiligten nichts Positives verheißen läßt", so der freiheitliche Wissenschaftssprecher abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC