Görg: Stadtplanung profitiert von Ideenwettbewerb für Jugendliche

Wien, (OTS) "Es ist wunderbar zu sehen, mit welchem
Engagement und Interesse die Jugendlichen an dem Projekt teilgenommen haben und wie viel Kreativität und Ideen sie in die Stadtplanung eingebracht haben", sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Mittwoch anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des Ideenwettbewerbs "go space".

"go space!" war in den vergangenen zwei Wochen das Motto in
der Wiener Planungswerkstatt. Junge Stadtbewohner waren im Oktober im Rahmen eines von der MA 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) initiierten Ideenwettbewerbs aufgerufen, ihre Ideen und Anregungen in die Wiener Stadtplanung einzubringen. Circa 30 Ideen zur Veränderung verschiedener Freiräume in Wien wurden eingereicht, fünf Projekte von einer Jury (MA 18, MA 21, MA 13, Österreichisches Kulturservice, Verein Wiener Jugendzentren, Umweltanwaltschaft) ausgewählte Projekte wurden in den vergangenen beiden Wochen im Rahmen einer Werkstatt und Ausstellung in der Wiener Planungswerkstatt von den betroffenen Jugendlichen weiter bearbeitet. Drei Projekte sollen an den konkreten Orten umgesetzt werden. Weiters wurden Prototypen für Treffpunkte (Prototyp Salettl) und für überdachte Bewegungsmöglichkeiten (Prototyp Halle) entwickelt, die als mobile Einrichtungen an vielen Orten aufgestellt werden können.****

"go space" spricht genau diejenigen an, die die Zukunft
unserer Stadt wesentlich bestimmen und mitgestalten sollen - die Jugendlichen", sagte Vizebürgermeister und Stadtrat für Planung und Zukunft, Dr. Bernhard Görg. "Die Jugendlichen haben sich mit ganz konkreten Fragen der Planung beschäftigt und ihre Rohentwürfe mit Hilfe von Experten und Planern präzisiert", so Görg. "Die Wünsche und Ideen wurden so zu realisierbaren Projekten und Wien ist damit dem Ziel, noch mehr zu einer Stadt der Jugendlichen zu werden, wieder einen großen Schritt näher gekommen". Dass die Jugendlichen generell Interesse an der Gestaltung ihrer Stadt
haben und "mit ihren Planungsideen eine Menge frischen Wind in die Stadt bringen können, beweisen die zahlreichen, eingereichten Projekte", erklärte der Wiener Vizebürgermeister. "Diese Art von Wettbewerb ist ein Frucht bringender Dialog zwischen den Jugendlichen und den Planern unserer Stadt."

Das Projekt "go space"

Betreut wurden die Jugendlichen in den vergangenen zwei
Wochen vom Büro PlanSinn, einem Architekten und JugendbetreuerInnen. Die Ziele von "go space" sind anspruchsvoll:
Im nächsten Jahr sollen drei Projekte - so weit wie möglich -gemeinsam mit den Jugendlichen verwirklicht werden. In "go space" geht es also neben der Bewusstseinsbildung für Jugendliche, die selbst aktiv werden können, neben der Thematisierung von Räumen für Jugendliche auf Ebene der Stadtplanung auch um die konkrete Umsetzung der Idee zur Erschließung neuer Räume.

Für die Umsetzung ausgewählte Projekte

o Müllplatz, Wiese der MA 48; 3. Bezirk

für Freizeitnutzung geplant; eingereicht von Camillo Sitte Lehranstalt, HTBLV für Hoch- und Tiefbau
o Wiese, 1. Haidequerstraße; 11. Bezirk

Neuanlage Skaterplatz geplant; eingereicht von BG, BRG III, Hagenmüllergasse
o Basketballplatz, Wulzendorferstraße; 22. Bezirk

Sanierung Basketballplatz geplant; eingereicht von GRH Theodor Kramerstraße

o Für die Bearbeitung zu einem Prototyp Halle wurde ausgewählt:

Wiese bei Murhoferwegsiedlung; 11. Bezirk
geplant als Funhall, eingereicht von Jugendgruppe Hoefftgasse

o Für die Bearbeitung zu einem Prototyp Salettl wurde ausgewählt:

Grünfläche Adolf-Loosgasse; 21. Bezirk
als Clubhaus geplant; eingereicht von Jugendzentrum Nautilus

Wasserpark, Wiese bei Bahnhof Floridsdorf; 21. Bezirk
geplant als Cafe Stand, Treffpunkt; eingereicht von GRG XXI, Franklinstraße
(Schluss) kru

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