ARBÖ warnt: Achten Sie auf Alter und Zustand der Winterreifen

Wien (ARBÖ) - Nach wie vor sind in Österreich noch etliche Fahrzeuge ohne Winterbereifung unterwegs. Der ARBÖ appelliert an die Lenker dieser Fahrzeuge, spätestens jetzt die "winterlichen Pneus" aufzuziehen. Aber Achtung: Überprüfen Sie das Alter und den Zustand der Winterreifen.

ARBÖ-Techniker Dipl.Ing. Martin Ognar: "Vertrauen Sie nicht auf die extreme Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit von Reifen,
denn Reifen können auch altern." Die Lauffläche wird hart und dadurch verschlechtert sich die Bodenhaftung. Durch Anfahren an Bordsteine oder Überfahren von Schlaglöchern können Reifenschäden entstehen, die oftmals einen Tausch erforderlich machen.

Um das Alter Ihrer Reifen festzustellen, muß man nur die Geheimsprache der Reifen beherrschen. Dank ARBÖ ist dies keine Hexerei: An der Seitenwand des Reifen verrät eine Zahl das Alter. "327" bedeutet beispielsweise, daß der Reifen in der 32. Woche des Jahres 1997 produziert wurde. Zuerst wird die Woche angegeben,
dann 7 für die Jahreszahl in den neunziger Jahren, dargestellt durch ein kleines Dreieck. Ist der Reifen bereits in den achtziger Jahren produziert worden, fehlt dieses Dreieck, es scheint
lediglich die dreistellige Zahl auf.

Der ARBÖ-Experte abschließend: "Übrigens - Das Einfahren neuer Reifen - egal ob Winter- oder Sommerreifen - muß gelernt sein.
Denn neue Reifen haben produktionsbedingt anfangs eine geringere Bodenhaftung - besonders auf nasser Fahrbahn. Erst nach zirka 300
km darf man den Hafteigenschaften der Neuen trauen."

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