tausende Jugendliche gratis ins das Stadion ein - Zaun löste Katastrophe aus. Utl.: Michael Jackson sagte Konzert im Stadion ab. Veranstalter

Wien (OTS) - forderte schon 1990 einen totalen Umbau des Areals. Vorausmeldung News 49/9.12.1999

Wie das Nachrichtenmagazin News in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe berichtet, konzentrieren sich die Ermittlungen der Kriminalisten nun auf die Frage, wer für die Errichtung jenes Maschendrahtzaunes verantwortlich ist, der beim Ausgang zur tödlichen Falle für die Snowboardfans wurde. Vorerst ist noch nicht einmal klar, welche Firma den "Fangzaun" errichtet hat, auch hat die Innsbrucker Baupolizei den Zaun nie behördlich genehmigt. ÖSV-Präsident Schröcksnadel, Betreiber des Berg-Isel-Stadions: "Wir haben das Stadion vor einem Jahr übernommen. Da war der Zaun schon da..."

Zudem bestätigte der Veranstalter "Air and Style Company", daß tausende Jugendliche gratis ins Stadion gelassen wurden. Event-Erfinder Andrew Hourmont: "Der Ansturm war einfach zu groß". Laut jener Abrechnung, die News vorliegt, wurden insgesamt 16.600 Karten verkauft, Hourmont selbst spricht von 20.000 Menschen, die sich im Stadion befunden hätten. Andere Schätzungen sprechen von bis zu 40.000 Besuchern.

Wie News berichtet, hatten die Sicherheitsmängel bereits im Jahr 1990 zur Absage eines geplanten Konzerts mit Michael Jackson geführt. Die Sicherheits-Experten des Sängers zeigten sich damals nach einer Besichtigung laut Konzert-Veranstalter Jeff Maxian entsetzt über den Zustand des Stadions. Der Event-Manager: "Man hätte einem Konzert nur zugestimmt, wenn ein eigener Flucht- und Ladetunnel durch den Berg gegraben worden wäre.

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