- 08.12.1999, 12:00:10
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tausende Jugendliche gratis ins das Stadion ein - Zaun löste Katastrophe aus. Utl.: Michael Jackson sagte Konzert im Stadion ab. Veranstalter=
forderte schon 1990 einen totalen Umbau des Areals.
Vorausmeldung News 49/9.12.1999
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin News in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe berichtet, konzentrieren sich die Ermittlungen
der Kriminalisten nun auf die Frage, wer für die Errichtung jenes
Maschendrahtzaunes verantwortlich ist, der beim Ausgang zur tödlichen
Falle für die Snowboardfans wurde. Vorerst ist noch nicht einmal
klar, welche Firma den "Fangzaun" errichtet hat, auch hat die
Innsbrucker Baupolizei den Zaun nie behördlich genehmigt.
ÖSV-Präsident Schröcksnadel, Betreiber des Berg-Isel-Stadions: "Wir
haben das Stadion vor einem Jahr übernommen. Da war der Zaun schon
da..."
Zudem bestätigte der Veranstalter "Air and Style Company", daß
tausende Jugendliche gratis ins Stadion gelassen wurden.
Event-Erfinder Andrew Hourmont: "Der Ansturm war einfach zu groß".
Laut jener Abrechnung, die News vorliegt, wurden insgesamt 16.600
Karten verkauft, Hourmont selbst spricht von 20.000 Menschen, die
sich im Stadion befunden hätten. Andere Schätzungen sprechen von bis
zu 40.000 Besuchern.
Wie News berichtet, hatten die Sicherheitsmängel bereits im Jahr
1990 zur Absage eines geplanten Konzerts mit Michael Jackson geführt.
Die Sicherheits-Experten des Sängers zeigten sich damals nach einer
Besichtigung laut Konzert-Veranstalter Jeff Maxian entsetzt über den
Zustand des Stadions. Der Event-Manager: "Man hätte einem Konzert nur
zugestimmt, wenn ein eigener Flucht- und Ladetunnel durch den Berg
gegraben worden wäre.
Rückfragehinweis: Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel. (01) 213 12-103
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