Podiumsdiskussion über die Rechte der Kinder

Freibauer: Die Betroffenen in die Entscheidungen einbinden

St.Pölten (NLK) - Aus Anlaß der vor 10 Jahren von den Vereinten Nationen angenommenen "Konvention über die Rechte des Kindes" fand heute im St.Pöltner Landhaus eine Podiumsdiskussion statt, bei der sich unter anderem die Generalsekretärin der UNICEF Österreich, Dr. Gudrun Berger, und der Jugendsoziologe Dr. Erich Brunmayr mit diesem Thema auseinandersetzten. Das Eröffnungsstatement hielt Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer, einer der Initiatoren der Veranstaltung. Für Freibauer ist es wichtig, daß neben den positiven Leistungen im Land vor allem auch die nach vor bestehenden Probleme für die Familien im allgemeinen und die Kinder im besonderen angesprochen werden. So brauche es klare gesetzliche Rahmenbedingungen mit entsprechenden Ausführungsgesetzen in Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen wie beispielsweise Jugendschutz, Sozialwesen, Schule und Kindergarten. Außerdem sollten alle neuen Gesetzesmaterien auf ihre Auswirkung auf Kinder und Jugendliche überprüft und ständig an die Erfordernisse angepaßt werden. Als Beispiel nannte er die Vorschreibung einer Kinderverträglichkeitsprüfung. Ganz wichtig ist für Freibauer auch die Einbindung der Betroffenen in die Entscheidungen durch Schaffung von Beiräten, in denen Fachleute, Eltern und Kinder nach dem Beispiel Schulgemeinderatsausschüsse vertreten sind. Freibauer erinnerte in diesem Zusammenhang an den kürzlich in St.Pölten abgehaltenen 1. NÖ Jugendkongreß. Im Anschluß hatten Experten und auch Schulsprecher und Jugendvertreter die Möglichkeit, ihre Standpunkte darzulegen.

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