Wiener Liberale begrüßen ÖVP als Bündnispartner in Sachen Verkauf von Gemeindewohnungen

Hack: "Wien braucht jetzt und nicht erst 2002 Geld für wichtige Investitionen!"

Wien (OTS) Erfreut reagierte heute die liberale Wohnbausprecherin Michaela Hack auf den Meinungsschwenk der ÖVP betreffend Verkauf von Gemeindewohnungen. "Bisher wurde die liberale Forderung, Gemeindewohnungen auf freiwilliger Basis an die MieterInnen zu verkaufen, als ‚nicht relevant' abgetan", sagte Hack.

Die heute von der ÖVP präsentierte Kurzumfrage hat nun offensichtlich auch die Skeptiker in den eigenen Reihen davon überzeugt, dass viele MieterInnen ihre Wohnung gerne erwerben möchten. Der Trend zum Eigentum ist allgemein erkennbar und auch verständlich. So ist es beim derzeitigen Modell der geförderten Mietwohnungen mit hohem Eigenmittelanteil und durchschnittlichen monatlichen Kosten von 70 bis 90 Schilling im Neubau verständlich, über den Kauf einer Wohnung nachzudenken.

"Der Verkauf von Gemeindewohnungen an die Mieter ist eine alte Forderung des Liberalen Forums", betonte Hack. Damit ein Kauf aber für den/die MieterIn überhaupt finanziell interessant ist, muss zuerst das derzeitige Mietsystem bei Gemeindewohnungen dahingehend geändert werden, dass künftig einkommensabhängige Mieten eingehoben werden. Für MieterInnen, die künftig aufgrund ihres Einkommens höhere Mieten bezahlen müssen, würde dann ein Kauf langfristig vorteilhafter sein als die monatliche Miete. "Dieser Aspekt wurde jedoch von der ÖVP bei ihren Überlegungen zum Verkauf von Gemeindewohnungen bis dato noch nicht berücksichtigt", so die liberale Wohnbausprecherin.

Die Ankündigung frühestens 2002 mit dem Verkauf von Gemeindewohnungen zu beginnen, sei alarmierend, wenn man bedenke, wie dringend Wien Geld für wichtige Investitionen brauche, und zwar jetzt und nicht erst in drei Jahren. "Die ÖVP hat bisher ihren Worten selten Taten folgen lassen. Was den Verkauf von Gemeindewohnungen betrifft, ist es höchste Zeit, dass endlich nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird, vor allem angesichts der sinkenden Investitionen im Wiener Budget", so die liberale Wohnbausprecherin abschließend.

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