ots Ad hoc-Service: Jungheinrich AG <DE0006219934>Jungheinrich AG: Personalwechsel an der Konzernspitze

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(Bor/Fa) Der Vorstandsvorsitzende der Jungheinrich AG, Hamburg, Dr. Hans-Peter Schmohl, wird nach 24 Jahren mit Ablauf seines Vertrages im Juni 2000 das Unternehmen verlassen.

Unterschiedliche Auffassungen über die Umsetzung der Wachstumsstrategien außerhalb Europas, so Schmohl, hätten ihn bewogen, seinen Vertrag nicht mehr zu verlängern.

Schmohl verläßt das Unternehmen zu einem Zeitpunkt, zu dem wieder eine solide Ertragslage und gute Wachstumsperspektiven für den Jungheinrich-Konzern erzielt werden. Als Schmohl zu Beginn des Jahres 1996 den Vorsitz im Vorstand übernahm, bestand seine schwierige Aufgabe darin, den Konzern nach einer wenig erfolgreichen Diversifikationsstrategie und operativen Verlustjahren wieder neu zu ordnen und in eine ertragreiche Richtung zu lenken.

Mit Hilfe des sogenannten JUPITER-Programmes, das insgesamt auf zwei Jahre zugeschnitten war, gelang es, die Herstellkosten der Produkte um ca. 20 Prozent zu senken. Bereits im Jahre 1997 konnte der "turn around" erfolgreich vollzogen werden. Das Unternehmen schreibt seitdem wieder schwarze Zahlen, verbessert kontinuierlich seine Ertragslage und baut Jahr für Jahr seine europäische Marktposition weiter aus. Das langfristige Ziel einer 20-prozentigen Gesamt-kapitalrendite soll bereits in 2000 erreicht werden.

Unter der Führung von Schmohl ist die strategische Umgestaltung des Jungheinrich-Konzerns von einem Spezialisten der Lagertechnik hin zu einem "Vollsortimenter" erfolgt. Im Umfeld eines massiven Verdrängungswettbewerbes wurde eine eigenständige Staplerkompetenz aufgebaut. Mit der Akquisition des Unternehmens Steinbock in Moosburg ist dies im Bereich der Elektrostapler hervorragend gelungen. Das neu gestaltete Produktionswerk für verbrennungs-motorische Gegengewichtsstapler in Großbritannien ist bislang noch nicht profitabel. Die Stärke des englischen Pfundes und Anlaufprobleme in der Fertigung haben die Zielerreichung verzögert, so daß hier erst im nächsten Jahr der Break-Even erreicht werden kann.

Mit der Schaffung eines modernen, europäischen Produktionsverbundes und der Verstärkung einer effizienten, direkten und indirekten Vertriebsstruktur, ist das Unternehmen für die Zukunft gerüstet. Dem aktiven Wandel vom Hersteller zum Dienstleister wird durch einen kräftigen Ausbau des Servicebereiches Rechnung getragen. Durch die Berufung von drei neuen Vorständen für die Ressorts Technik, Vertrieb und Controlling, die den Vorsitzenden von seinen operativen Aufgaben entlasten, ist - nach Auffassung von Schmohl -"das Haus für einen Wechsel gut bestellt".

Das Unternehmen hatte am 16. November 1999 in seinem Zwischenbericht für dieses Jahr einen zweistelligen Ergebniszuwachs angekündigt und gute Wachstumsperspektiven für 2000 prognostiziert. Im internationalen Ranking innerhalb der Branche nimmt der Jungheinrich-Konzern mit seinen über 8.800 Mitarbeitern/-innen und einem Jahresumsatz von insgesamt ca. 2,6 Mrd. DM den vierten Platz ein und liegt in Europa nach dem Linde-Konzern auf Platz 2 im Bereich der Flurförderzeughersteller.

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