30 Jahre Pensionisten-Wohnhaus Liebhartstal I

SPERRFRIST 14 UHR

Vor 30 Jahren, am 15. Oktober 1969, wurde im 16. Bezirk, Thaliastraße 157, das Pensionisten-Wohnhaus "Liebhartstal" durch den damaligen Bürgermeister Bruno Marek "getauft" und in Betrieb genommen. Es war das dritte Haus des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser. Mittwoch fand aus diesem Anlass in Anwesenheit von Vizebürgermeisterin Grete Laska, Präsidentin des Kuratoriums, eine Feier statt. Mit seiner Inbetriebnahme standen
dem Kuratorium insgesamt 668 Plätze, davon 47 in B-Abteilungen zur Verfügung. Derzeit verfügen die 30 in Betrieb befindlichen Wohnhäuser über 9.693 Plätze inklusive der 1.267 Betten in den Betreuungsstationen sowie der 419 Plätze in den Pflegewohnungen.****

Im Laufe der 30 Jahre hat eine Reihe von baulichen Veränderungen stattgefunden. So wurde unter anderem die B-Abteilung vergrößert und in das 1990 in Betrieb genommene Haus "Liebhartstal II" verlegt. Dafür konnten zusätzliche Appartements geschaffen werden. Weitere Maßnahmen waren unter anderem auch der Umbau des Schwesternstützpunktes und die Errichtung eines Notfallskrankenzimmers.

Älteste Bewohnerin 103 Jahre "jung"

Im Haus Liebhartstal I gibt es gegenwärtig 196 Einzelappartements, 26 Zweipersonenappartements, 5 Pflegewohnungen sowie 1 Probewohnung. Das Haus wird derzeit von 216 Frauen und 43 Männern bewohnt. Das bedeutet, dass auch hier die Frauen das "dominierende" Geschlecht sind. 51 Personen- 38 Frauen und 13 Männer - sind 90 Jahre und darüber, die älteste Pensionärin ist Wilhelmine Peschek, 103 Jahre, der älteste Pensionär ist Karl Zemann, er feierte im September seinen 101. Geburtstag. Darüber hinaus feiert er aber auch in besonderes Jubiläum: er ist der am längsten im Haus Wohnende, nämlich seit dem 1. Juli 1974. Im Rahmen der Pensionärsaktivitäten erfreuen sich besonderer Beliebtheit: die Gymnastikgruppe und Chrogruppe sowie der Tanzklub und die Werkgruppe, von der auch das heutige Gastgeschenk -Papiertaschen mit Sonnenblumenmotiven bemalt - hergestellt wurden. Zu den weiteren beliebten Einrichtungen zählen unter anderem auch die Bibliothek sowie die regelmäßig durchgeführten Flohmärkte und Basare. Selbstverständlich haben alle Bewohnerinnen und Bewohner aber auch die Möglichkeit, die Freizeiteinrichtungen im Haus Liebhartstal II in der Ottakringer Straße wie Gymnastikraum, Kegelbahn und Sauna zu benützen.

Kuratorium: Weitere Öffnung der Häuser

Wie Vizebürgermeisterin Grete Laska betonte, genießen die Häuser des Kuratoriums bei ihren Bewohnerinnen und Bewohnern auf Grund der guten Betreuung und des vielfältigen Angebotes an Aktivitäten größte Zustimmung und Anerkennung. So wurde neben diversen Standardverbesserungen in den Häusern vor allem deren "Öffnung" verstärkt. Etwa durch die Schaffung von Seniorenzentren und die Durchführung von Veranstaltungen, die auch für Senioren aus der näheren Umgebung und Angehörige der Bewohner zugänglich sind. So gab es allein heuer, im "Jahr der älteren Generation", bisher über 500 derartige Veranstaltungen. Anlässlich des Internationalen Seniorentages am 1. Oktober führte das Kuratorium in allen seinen 30 Häusern am 2. Oktober einen "Tag der offenen Tür" durch, wobei insgesamt mehr als 9.000 Besucherinnen und Besucher gezählt wurden. (Schluss) zi/bs

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