• 06.11.1999, 08:30:10
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Onodi: Gesundheit in Sicherheit - drei Jahre Forschungsarbeit im Krankenhaus St. Pölten

Verbesserung der Kommunikationsstrukturen zwischen Patienten, Ärzten und Pflegepersonal

St. Pölten, (SPI) - "Rund drei Jahre lang wird das
Schwerpunktkrankenhaus der Landeshauptstadt St. Pölten Ort einer
beispielhaften gesundheitspolitischen Projektarbeit sein. Die NÖ
Landesakademie mit den Projektpartnern - dem Gesundheitsressort von
Landesrat Dr. Hannes Bauer, der NÖ Ärztekammer, die Stadt St. Pölten
und ihr Krankenhaus sowie die NÖ Gebietskrankenkasse - wollen unter
dem Projekttitel "Gesundheit in Sicherheit" aus der Sicht der
Patienten partnerschaftliche und vertrauensbildende
Kommunikationsstrukturen fördern und ausbauen. Weiters sollen
effizienzsteigernde Maßnahmen - von der Behandlung bis zum
Ressourceneinsatz - erarbeitet und umgesetzt werden", freut sich die
Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten und 2. Präsidentin des
NÖ Landtages, Labg. Heidemaria Onodi, über die neue Initiative, deren
offizieller Start vergangenen Donnerstag im KH St. Pölten erfolgt
ist.****

Vor allem soll zum Beispiel die Frage gestellt werden, wie sich
zwischenmenschliche Kommunikation bei der Hilfe für Patienten
besonders wirkungsvoll erweisen kann. Auch wie das Krankenhaus mit
seinen Partnern umgeht, um wechselseitiges Vertrauen und sinnvolle
Lösungen zu erreichen, ist ein Thema. Ausgangspunkt ist vor allem der
Patient: Wie erleben die Menschen ihre Krankheit, Behandlung und
Pflege, welche Vorstellungen von medizinischer und pflegerischer
Hilfe existieren, welche Beziehung haben die Patienten zu ihren
Betreuern, und entspricht das öffentliche Image am Krankenbett und
darüber hinaus dem Selbstverständnis der im Spital beschäftigte
Personen? Ziel sind letztlich erfolgsversprechende Veränderungen, die
praktisch umgesetzt werden, wenige, aber wirksame Grundsätze und
effiziente Formen der Betreuung von Patienten.

Eine nach den Interessen der Patienten orientierte Gesundheitspolitik
bedeutet eine ständige Qualitätskontrolle im Sinne der medizinischen
Weiterentwicklung und der Vermeidung von Fehlbehandlungen. Sicherheit
bedeutet aber auch die ständige Durchleuchtung des Gesundheitswesens
im Sinne eines effizienten Wirtschaftens, der Verbesserung der
Zusammenarbeit der Spitäler und der niedergelassenen Ärzte.
"Gesundheit in Sicherheit bedeutet aber ganz besonders die
Verbesserung der Beziehung zwischen Patient und behandelnden Arzt
bzw. Pflegepersonal - das aktuelle Projekt in St. Pölten soll hier
wichtige Erfahrungen bringen, welche schlussendlich im gesamten NÖ
Gesundheitswesen umgesetzt werden können", so die
SP-Gesundheitssprecherin abschließend. Die Kosten des Projektes
betragen rund 900.000 Schilling pro Jahr, 600.000 Schilling gab das
Land Niederösterreich als "Starthilfe".
(Schluss) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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