Onodi: Gesundheit in Sicherheit - drei Jahre Forschungsarbeit im Krankenhaus St. Pölten

Verbesserung der Kommunikationsstrukturen zwischen Patienten, Ärzten und Pflegepersonal

St. Pölten, (SPI) - "Rund drei Jahre lang wird das Schwerpunktkrankenhaus der Landeshauptstadt St. Pölten Ort einer beispielhaften gesundheitspolitischen Projektarbeit sein. Die NÖ Landesakademie mit den Projektpartnern - dem Gesundheitsressort von Landesrat Dr. Hannes Bauer, der NÖ Ärztekammer, die Stadt St. Pölten und ihr Krankenhaus sowie die NÖ Gebietskrankenkasse - wollen unter dem Projekttitel "Gesundheit in Sicherheit" aus der Sicht der Patienten partnerschaftliche und vertrauensbildende Kommunikationsstrukturen fördern und ausbauen. Weiters sollen effizienzsteigernde Maßnahmen - von der Behandlung bis zum Ressourceneinsatz - erarbeitet und umgesetzt werden", freut sich die Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten und 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Labg. Heidemaria Onodi, über die neue Initiative, deren offizieller Start vergangenen Donnerstag im KH St. Pölten erfolgt ist.****

Vor allem soll zum Beispiel die Frage gestellt werden, wie sich zwischenmenschliche Kommunikation bei der Hilfe für Patienten besonders wirkungsvoll erweisen kann. Auch wie das Krankenhaus mit seinen Partnern umgeht, um wechselseitiges Vertrauen und sinnvolle Lösungen zu erreichen, ist ein Thema. Ausgangspunkt ist vor allem der Patient: Wie erleben die Menschen ihre Krankheit, Behandlung und Pflege, welche Vorstellungen von medizinischer und pflegerischer Hilfe existieren, welche Beziehung haben die Patienten zu ihren Betreuern, und entspricht das öffentliche Image am Krankenbett und darüber hinaus dem Selbstverständnis der im Spital beschäftigte Personen? Ziel sind letztlich erfolgsversprechende Veränderungen, die praktisch umgesetzt werden, wenige, aber wirksame Grundsätze und effiziente Formen der Betreuung von Patienten.

Eine nach den Interessen der Patienten orientierte Gesundheitspolitik bedeutet eine ständige Qualitätskontrolle im Sinne der medizinischen Weiterentwicklung und der Vermeidung von Fehlbehandlungen. Sicherheit bedeutet aber auch die ständige Durchleuchtung des Gesundheitswesens im Sinne eines effizienten Wirtschaftens, der Verbesserung der Zusammenarbeit der Spitäler und der niedergelassenen Ärzte. "Gesundheit in Sicherheit bedeutet aber ganz besonders die Verbesserung der Beziehung zwischen Patient und behandelnden Arzt bzw. Pflegepersonal - das aktuelle Projekt in St. Pölten soll hier wichtige Erfahrungen bringen, welche schlussendlich im gesamten NÖ Gesundheitswesen umgesetzt werden können", so die SP-Gesundheitssprecherin abschließend. Die Kosten des Projektes betragen rund 900.000 Schilling pro Jahr, 600.000 Schilling gab das Land Niederösterreich als "Starthilfe".
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