- 05.11.1999, 10:16:03
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VP-PFEIFFER: Positive Trends in der Nahversorgung verstärken=
Beseitigung von bürokratischen Hürden ist notwendig
Wien (ÖVP-Klub) Die Wichtigkeit der Wiener Nahversorgung betonte
heute VP-Gemeinderat Gerhard PFEIFFER in seiner Rede vor dem Wiener
Gemeinderat. PFEIFFER verwies auch auf die zahlreichen Aktivitäten
der Wiener Stadtregierung der letzten Jahre zur Erhaltung und
Förderung der klassischen Nahversorgungsbetriebe.***
In den letzten 8 Jahren seien insgesamt 1188 Betriebe mit insgesamt
138 Millionen Schilling gefördert worden. "Mit diesen Förderungen
haben wir ein Investitionsvolumen von 705 Millionen Schilling
erzeugt", erläuterte PFEIFFER. Als "hervorragendes Mittel in diesem
Bereich" bezeichnete der VP-Politiker die bewährten Förderungen für
bereits 100 Einkaufsstraßenvereine. "Ein sehr gutes Beispiel für den
Erfolg dieses Konzepts ist die Neubaugasse. Sie wurde von einem
wirtschaftlich gefährdeten Gebiet zu einer Einkaufsstraße ersten
Ranges und zwar ohne Groß- oder Supermärkte."
Langfristig entscheide freilich aber einzig und allein die
Bedarfsdeckung. "Es nützt uns nichts wenn sich in Umfragen 90% der
Menschen für die Erhaltung des Greißlers ums Eck aussprechen, viele
dann aber doch in großen Supermärkten oder in einem Shoppingcenter
einkaufen", betonte PFEIFFER. Ganze Branchen durch Förderungen das
Überleben zu sichern sei weder sinnvoll noch verantwortbar. Bei der
Nahversorgung gehe es auch darum Vertrauen in den Markt aufzubauen.
"Was von den Menschen gebraucht und akzeptiert wird, das setzt sich
langfristig auch durch und überlebt." Voraussetzung dafür sei
natürlich die konsequente Beseitigung von etwaigen Hindernissen wie
etwa überbordender Bürokratie oder Lieferverkehrsbehinderungen.
"Wenn es uns gelingt die positiven Trends in der Nahversorgung zu
stärken, dann haben wir schon einen großen Schritt getan. In diese
Richtung gehen ja auch derzeit die meisten Förderungen." Die Wiener
ÖVP plädiere für eine freie Wirtschaft für freie Menschen. Dann müsse
man sich auch um die Nahversorger keinerlei Sorgen machen. "Ein
kleiner Unternehmer kann mit Flexibilität und Initiative immer noch
wirtschaftlicher arbeiten als die Großen. Man muß ihn einfach nur
lassen", so der ÖVP-Gemeinderat abschließend.***
Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000/81915
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