- 05.11.1999, 10:14:37
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Görg: Globalisierung als Herausforderung für Drehscheibe Wien=
Wien, (OTS) Die Stadt Wien veranstaltet in Zusammenarbeit
mit Universitätsprofessor Dr. Klaus Zapotoczky vom Institut für
Soziologie (Abteilung für Politik- und Entwicklungsforschung) der
Universität Linz von 4. bis 6. November ein Symposium zum Thema
"Die Suche nach einer Identität in einer globalisierten Welt:
Herausforderungen für die zentraleuropäischen Reformstaaten".
An dieser Tagung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Council
for Research in Values and Philosophy in Washington D.C. (Prof.
George McLean)organisiert wurde, nehmen Experten aus der ganzen
Welt teil. Diskutiert wird unter anderem über die
Herausforderungen und Entwicklungsprozesse in den Bereichen
Politik, Wirtschaft, Kultur, Philosophie und Religion und die
gesteigerte Bedeutung der Medien im Rahmen der immer stärkeren
Globalisierung.
Ziel dieser internationalen Zusammenarbeit ist es, so
Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg, in multidisziplinärem
Zusammenwirken dahin zu arbeiten, in Transformationsländern
Unterlagen für einen systematischen Aufbau und eine wirksame
Stärkung der Zivilgesellschaft zu erarbeiten und Möglichkeiten
ihrer praktischen Umsetzung zu erproben.
"Wien ist nach wie vor eine wichtige Drehscheibe für den
östlichen und südöstlichen Raum Europas", so der
Vizebürgermeister. Damit habe Wien nicht nur eine historische
Verpflichtung, sondern auch wichtige Zukunftsaufgaben. Die Rolle
Wiens als Drehscheibe für die slawischen Länder und die
Transformationsländer des ehemaligen Ostblocks hat entscheidende
politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle
Implikationen, erklärte Vizebürgermeister Görg weiter. Und:
"Gerade solche Tagungen können zu wichtigen Zentren systematischer
Kontakte auf allen Ebenen werden."
"Zurückblickend auf das letzte Jahrhundert gibt es nun doch
weitreichend gesehen einen internationalen Konsens, nämlich das
letzte Jahrhundert mit seinen Weltkriegen, dem Holocaust und der
wirtschaftlichen wie kulturellen Ausbeutung nicht zu wiederholen",
sagte der Vizebürgermeister. "Die politische Situation, wie sie
sich nun darstellt, eröffnet allen Akteuren die große Chance, das
Weltgeschehen in einem größerem Maße als bisher in einem für alle
fruchtbaren Klima auf politischer, wirtschaftlicher und
kultureller Ebene gemeinsam zu gestalten". Gerade solche Symposien
seien hierfür ein wichtiger weiterer Schritt in die richtige
Richtung, so Vizebürgermeister Bernhard Görg abschließend.
(Schluß) kru
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Katharina Krusche
Tel.: 4000/81 418
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