Görg: Globalisierung als Herausforderung für Drehscheibe Wien

Wien, (OTS) Die Stadt Wien veranstaltet in Zusammenarbeit mit Universitätsprofessor Dr. Klaus Zapotoczky vom Institut für Soziologie (Abteilung für Politik- und Entwicklungsforschung) der Universität Linz von 4. bis 6. November ein Symposium zum Thema "Die Suche nach einer Identität in einer globalisierten Welt:
Herausforderungen für die zentraleuropäischen Reformstaaten".

An dieser Tagung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Council for Research in Values and Philosophy in Washington D.C. (Prof. George McLean)organisiert wurde, nehmen Experten aus der ganzen
Welt teil. Diskutiert wird unter anderem über die
Herausforderungen und Entwicklungsprozesse in den Bereichen
Politik, Wirtschaft, Kultur, Philosophie und Religion und die gesteigerte Bedeutung der Medien im Rahmen der immer stärkeren Globalisierung.

Ziel dieser internationalen Zusammenarbeit ist es, so Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg, in multidisziplinärem Zusammenwirken dahin zu arbeiten, in Transformationsländern Unterlagen für einen systematischen Aufbau und eine wirksame Stärkung der Zivilgesellschaft zu erarbeiten und Möglichkeiten ihrer praktischen Umsetzung zu erproben.

"Wien ist nach wie vor eine wichtige Drehscheibe für den östlichen und südöstlichen Raum Europas", so der Vizebürgermeister. Damit habe Wien nicht nur eine historische Verpflichtung, sondern auch wichtige Zukunftsaufgaben. Die Rolle Wiens als Drehscheibe für die slawischen Länder und die Transformationsländer des ehemaligen Ostblocks hat entscheidende politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Implikationen, erklärte Vizebürgermeister Görg weiter. Und:
"Gerade solche Tagungen können zu wichtigen Zentren systematischer Kontakte auf allen Ebenen werden."

"Zurückblickend auf das letzte Jahrhundert gibt es nun doch weitreichend gesehen einen internationalen Konsens, nämlich das letzte Jahrhundert mit seinen Weltkriegen, dem Holocaust und der wirtschaftlichen wie kulturellen Ausbeutung nicht zu wiederholen", sagte der Vizebürgermeister. "Die politische Situation, wie sie sich nun darstellt, eröffnet allen Akteuren die große Chance, das Weltgeschehen in einem größerem Maße als bisher in einem für alle fruchtbaren Klima auf politischer, wirtschaftlicher und
kultureller Ebene gemeinsam zu gestalten". Gerade solche Symposien seien hierfür ein wichtiger weiterer Schritt in die richtige Richtung, so Vizebürgermeister Bernhard Görg abschließend. (Schluß) kru

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