Kommunalis 99: Sozialpreis der Kommunalkredit erstmals vergeben

Hauptpreis ging an das Hospiz St. Martin in Klosterneuburg

Wien (OTS) - Der Kommunalis 99, heuer erstmals von der Kommunalkredit ausgeschriebene Auszeichnung für soziales Engagement in Österreichs Gemeinden, ist vergeben. Gestern, Mittwoch, stellte Dr. Reinhard Platzer, Sprecher des Vorstandes der Kommunalkredit, im Rahmen einer kleinen Feier die Preisträger vor, wobei er betonte, "dass nicht nur die ausgezeichneten Projekte, sondern alle Nominierungen preiswürdige Beispiele für die soziale Kompetenz der österreichischen Gemeinden, für die Hilfsbereitschaft und den persönlichen Einsatz der in den Gemeinden und Städten lebenden Menschen sind." Barbara Stöckl moderierte den Abend, zu dem aus ganz Österreich Gemeinde-, Landes- und Bundespolitiker, Freunde und Partner der Kommunalkredit sowie der Preisträger gekommen waren.

Ausgeschrieben wurden ein Hauptpreis zu ATS 100.000,- und zwei Sonderpreise zu je ATS 50.000,-. Eine Jury (Dr. Maria Schaumayer, Hofrat Dr. Robert Hink/Gemeindebund, Stadträtin Dr. Ingrid Holzhammer/Städtebund, Kaplan August Paterno, Barbara Stöckl, Dr. Reinhard Platzer/Kommunalkredit) bewertete 83 Nominierungen aus ganz Österreich nach deren sozialer Komponente, Projektidee -(Innovationsgrad), Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit (auf andere Regionen), Öffentlichkeitsarbeit und dem finanziellen Unterstützungsbedarf.

Und das sind die Preisträger 1999:

- Der Hauptpreis ging nach Klosterneuburg. Ausgezeichnet wurde ein Projekt des Vereins für mobile Hospizbetreuung (Hospiz St.
Martin). Schwerkranke und sterbende Menschen werden zu Hause in Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten und Pflegediensten betreut und ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt ermöglicht.

- Mit Sonderpreisen wurden das Kapruner Jugendförderungsprojekt Y.E.P. (Young Engaged People) und das Beschäftigungsmodell: "Neue Arbeit" in St. Veit an der Glan prämiert.

Weiters wurden noch Anerkennungspreise zu je ATS 25.000,- an
die Dornbirner Initiative gegen Langzeit-Jugendarbeitslosigkeit und an die "Teestube" in Schwaz, einem Zentrum für Wohnungslose, vergeben.

Die Preisträger erhielten nicht nur einen Geldpreis und eine Urkunde, sondern auch den "Kommunalis", eine vom Glaskünstler Rudolf Weninger gestaltete Skulptur. Der Kommunalis wird in Zukunft alle eineinhalb Jahre vergeben. Die nächste Ausschreibung startet somit im Herbst 2000.

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