Donauspital - Unfallchirurgie mit volldigitalisierter Radiologie

Weltweit erstes volldigitales Krankenhaus

Wien, (OTS) An der Unfallchirurgischen Abteilung des SMZO-Donauspitals werden seit kurzem alle Diagnoseverfahren wie Röntgen oder Computertomografie sowie die Archivierung dieser
Informationen voll digital durchgeführt. Sämtliche patientenbezogenen Daten sind dadurch im Bedarfsfall noch
schneller verfügbar als bisher, die aufwändige Herstellung und Lagerung von Röntgenbildern entfällt. Am Donnerstag wurde das neue digitale System von Wiens Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder offiziell in Betrieb genommen. Die Investitionskosten für den Ausbau der digitalen Radiologie an der Unfallchirurgischen
Abteilung betrugen rund 40 Millionen Schilling. Umgesetzt wurde dieses Projekt vom Team der Unfallchirurgischen Abteilung (Abteilungsleiter Univ. Prof. Prim. Dr. Paul Fasol) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Röntgendiagnostik (Vorstand Univ. Prof. Prim. Dr. Walter Hruby), das weltweit das erste
Institut war, das die filmlose digitale Radiologie im
Routinebetrieb führte.

Gesundheitsstadtrat Rieder sieht den Vorteil der digitalen Radiologie in der rascheren Verfügbarkeit der Daten: ”Gerade in der Unfallchirurgie, in der Entscheidungen oft sehr schnell getroffen werden müssen, stellt dieses System einen Verbesserung der Arbeitsbedingungen dar.” Es ermöglicht zuverlässigen und schnellen Zugriff auf alle relevanten medizinischen Daten und
damit rasche und gezielte Behandlungsmaßnahmen. ”Denn die Qualität einer Behandlung hängt nicht nur von der Genauigkeit der Diagnose ab, sondern auch davon, wie rasch diese erstellt werden kann”, so Rieder.****

”Digitale” Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie ist eine Fachrichtung, die sich sehr
stark auf radiologische Informationen verlassen muss:
konventionelle Röntgenbilder, computertomografische Angiografie, interventionelle Radiologie, Magnetresonanz oder Ultraschalldarstellungen. Insgesamt werden pro Jahr rund 110.000 Patienten am Institut für Röntgendiagnostik untersucht, etwa ein Drittel (35.000 Patienten) davon sind unfallchirurgische
Patienten. Insgesamt werden im Donauspital jährlich 140.000 radiologische Leistungen erbracht.

Der Anteil der einzelnen radiologischen Untersuchungen bei unfallchirurgischen Patienten an der Gesamtzahl der Radiologischen Leistungen im Donauspital -1998:

o Ultraschall: 6 Prozent
o Computertomografie: 12 Prozent
o Magnetresonanztomografie: 11 Prozent
o Radiologisch-interventionelle Verfahren: 11 Prozent
o Thoraxröntgen: 16 Prozent
o Skelettröntgen: 80 Prozent

Permanenter Ausbau der digitalen Infrastruktur

Parallel zur jetzt abgeschlossenen Digitalisierung der Unfallchirurgischen Abteilung wird im Donauspital eine permanente Modernisierung der medizinisch technischen Infrastruktur
vollzogen. Zurzeit stehen dabei die Aufrüstung des digitalen Archives und der Bildverteilung im Vordergrund, vor allem für die Orthopädie, Neurochirurgie und Neurologie. Ebenso wird die Erweiterung des Hausnetzes und des Gesundheitsnetzes Donaustadt, eine Komplettierung der digitalen Bildbetrachtung in den OP-Sälen, die Digitalisierung der Zahnröntgenbilder sowie die Erweiterung
des EDV-unterstützten Röntgeninformationssystems (RIS) vorangetrieben.

”Vorzeigehaus SMZO-Donauspital”; Weltweit erstes digitales Krankenhaus

Das Donauspital im SMZ-Ost war 1992 das weltweit erste
Spital, das die filmlose digitale Radiologie in die klinische Routine übernahm. Als digitales Netzwerk verbindet das System radiologische Geräte, diagnostische Arbeitsplätze, digitale Archivarbeitsplätze innerhalb des Krankenhauses, wo die benötigten Bilder und die Befunde jederzeit abrufbar sind – ohne langwierige Suche nach Filmen oder Papieren. Der Zugriff ist von jeder autorisierten Stelle im Netz in kürzester Zeit möglich. (Schluss) mmr

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Martin Ritzmaier
Tel.: 4000/81 855
e-mail: martin.ritzmaier@ggs.magwien.gv.atPID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK