Mikl-Leitner: FPÖ fürchtet sich vor eigenen Funktionären

Modernes und offenes Persönlichkeitswahlrecht bei GR- Wahlen in NÖ

Niederösterreich, 3.11.1999 (NÖI) "Die FPÖ fürchtet sich offensichtlich vor ihren eigenen Funktionären", erklärte NAbg. VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner zu
heutigen FP-Forderungen nach Abschafffung von
Namensstimmzetteln und von Unterstützungsunterschriften bei GR-Wahlen. "NÖ verfügt mit dem Namensstimmzettel über das
modernste und offenste Persönlichkeitswahlrecht aller
Bundesländer bei GR-Wahlen. Eine Abschaffung wäre ein Anschlag
auf die direkte Demokratie, denn mit dem Namensstimmzettel hat
jeder Bürger die Möglichkeit, seinen Vertreter direkt zu
wählen", so die VP-Managerin.****

Marchat fügt sich damit nahtlos in die Linie seines Parteiobmannes Schimanek ein, der seine eigenen Funktionäre
schon einmal als "Vollidioten" (Anm.: Zitat Schimanek)
bezeichnet hatte. "Es kann doch für eine halbwegs ernst zu
nehmende Gruppierung kein Problem sein, in einer 2000-Einwohner-Gemeinde 10 Unterstützungsunterschriften zusammenzubringen", so Mikl-Leitner.

Wenn der FP-NÖ-Klubobmann zudem davon spreche, bei der
Aufnahme in den öffentlichen Dienst das 'Kärntner Modell' einzuführen, so wäre das wohl ein Rückfall in die Steinzeit der Obejktivierung. Gerade in Kärnten wurden nämlich unmittelbar
nach der Wahl von Haider zum Landeshauptmann seine engsten
Freunde mit den besten Posten versorgt. "Im Gegensatz dazu gibt
es in NÖ bereits seit dem Jahr 1992 die Objektivierung im Landesdienst", so die VP-Managerin.

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