- 30.10.1999, 16:15:39
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- OTS0048
Ad hoc-Service: Kinowelt Medien AG <DE0006285901> Aktienplaztierung=
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München (ots Ad hoc-Service) -
Kapitalerhöhung bei Kinowelt erfolgreich abgeschlossen
insgesamt 457 Millionen Mark neue Eigenmittel -
Umsatzprognose 1999 auf 410 Millionen Mark nach oben korrigiert
Die Kinowelt Medien AG hat heute mit Unterstützung der BHF-Bank
die restlichen rund 1,7 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung
platziert und damit die Kapitalmaßnahme erfolgreich abgeschlossen.
Institutionelle Anleger mit langfristigem strategischem Interesse
haben die Aktien zu einem Preis von 55,00 Euro je Aktie übernommen.
Damit fließen der Gesellschaft zusätzlich zu dem bereits
vereinnahmten Nennbetrag der 1,7 Millionen Aktien und dem Erlös aus
dem Nachbezug von 100.000 Aktien weitere 93 Millionen Euro (182
Millionen Mark) zu. Die Platzierung der gesamten 4,08 Millionen
jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung führt dem Münchner
Medienkonzern somit insgesamt 233,8 Millionen Euro (457,3 Millionen
Mark) neue Eigenmittel zu.
"Der aktuelle Einstieg der institutionellen Anleger belegt, daß
diese von dem Unternehmen Kinowelt, seiner schlüssigen Strategie und
den glänzenden Zukunftsperspektiven überzeugt sind und an unserem
Erfolg partizipieren wollen", erläutert Dr. Michael Kölmel, Vorstand
der Kinowelt Medien AG. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, daß die
vorübergehende Übernahme der restlichen jungen Aktien durch die
Deutsche Bank zu einer Verunsicherung auf dem Kapitalmarkt führte.
Daher entschied sich der Vorstand der Kinowelt zur Platzierung der
Aktien zum jetzigen Zeitpunkt.
Die Hälfte des Emissionserlöses ist vorgesehen für die 26
prozentige Beteiligung am größten kanadischen Filmkonzern Alliance
Atlantis Communications, Inc. und für die geplante vollständige
Übernahme der Sportwelt Beteiligungsgesellschaft mbH.; an dem
Sportrechte-Vermarkter hält Kinowelt bisher zehn Prozent. Die übrigen
50 Prozent der neuen Eigenmittel wird Kinowelt für eine gezielte
dynamische Expansion des Medienkonzerns in diesem und dem kommenden
Jahr einsetzen.
Das operative Geschäft des Münchner Medienkonzerns war zu keinem
Zeitpunkt von der unvollständigen Platzierung der Aktien betroffen.
So wurde der Warner-Deal bereits im Vorfeld abgeschlossen. Der Preis
für das attraktive, aus 245 US- Spielfilmen und über 600 neuen
TV-Serienfolgen bestehende Filmpaket in Höhe von rund 560 Millionen
Mark ist über drei Jahre zu zahlen. Er finanziert sich aus dem
Cash-Flow der zu erwartenden Umsätze in Höhe von mindestens 700
Millionen Mark. Das gesamte Filmpaket liefert eine EBIT (Ergebnis vor
Zinsen und Steuern)-Marge von circa 20 Prozent.
Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufes und der getätigten
Akquisitionen hat Kinowelt die Prognose für Umsatz und Ergebnis 1999
nach oben korrigiert. So erwartet das Unternehmen statt der
ursprünglich geplanten 353 Millionen Mark einen Gesamtumsatz von 410
Millionen Mark und damit eine Steigerung um 95 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr. Auch die Prognose für das EBIT wurde auf rund 48
Millionen Mark angehoben. Dies entspricht einer Steigerung um 140
Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ende der Mitteilung
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