Ad hoc-Service: Kinowelt Medien AG <DE0006285901> Aktienplaztierung

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Kapitalerhöhung bei Kinowelt erfolgreich abgeschlossen
insgesamt 457 Millionen Mark neue Eigenmittel -
Umsatzprognose 1999 auf 410 Millionen Mark nach oben korrigiert

Die Kinowelt Medien AG hat heute mit Unterstützung der BHF-Bank die restlichen rund 1,7 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung platziert und damit die Kapitalmaßnahme erfolgreich abgeschlossen. Institutionelle Anleger mit langfristigem strategischem Interesse haben die Aktien zu einem Preis von 55,00 Euro je Aktie übernommen. Damit fließen der Gesellschaft zusätzlich zu dem bereits vereinnahmten Nennbetrag der 1,7 Millionen Aktien und dem Erlös aus dem Nachbezug von 100.000 Aktien weitere 93 Millionen Euro (182 Millionen Mark) zu. Die Platzierung der gesamten 4,08 Millionen jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung führt dem Münchner Medienkonzern somit insgesamt 233,8 Millionen Euro (457,3 Millionen Mark) neue Eigenmittel zu.

"Der aktuelle Einstieg der institutionellen Anleger belegt, daß diese von dem Unternehmen Kinowelt, seiner schlüssigen Strategie und den glänzenden Zukunftsperspektiven überzeugt sind und an unserem Erfolg partizipieren wollen", erläutert Dr. Michael Kölmel, Vorstand der Kinowelt Medien AG. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, daß die vorübergehende Übernahme der restlichen jungen Aktien durch die Deutsche Bank zu einer Verunsicherung auf dem Kapitalmarkt führte. Daher entschied sich der Vorstand der Kinowelt zur Platzierung der Aktien zum jetzigen Zeitpunkt.

Die Hälfte des Emissionserlöses ist vorgesehen für die 26 prozentige Beteiligung am größten kanadischen Filmkonzern Alliance Atlantis Communications, Inc. und für die geplante vollständige Übernahme der Sportwelt Beteiligungsgesellschaft mbH.; an dem Sportrechte-Vermarkter hält Kinowelt bisher zehn Prozent. Die übrigen 50 Prozent der neuen Eigenmittel wird Kinowelt für eine gezielte dynamische Expansion des Medienkonzerns in diesem und dem kommenden Jahr einsetzen.

Das operative Geschäft des Münchner Medienkonzerns war zu keinem Zeitpunkt von der unvollständigen Platzierung der Aktien betroffen. So wurde der Warner-Deal bereits im Vorfeld abgeschlossen. Der Preis für das attraktive, aus 245 US- Spielfilmen und über 600 neuen TV-Serienfolgen bestehende Filmpaket in Höhe von rund 560 Millionen Mark ist über drei Jahre zu zahlen. Er finanziert sich aus dem Cash-Flow der zu erwartenden Umsätze in Höhe von mindestens 700 Millionen Mark. Das gesamte Filmpaket liefert eine EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern)-Marge von circa 20 Prozent.

Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufes und der getätigten Akquisitionen hat Kinowelt die Prognose für Umsatz und Ergebnis 1999 nach oben korrigiert. So erwartet das Unternehmen statt der ursprünglich geplanten 353 Millionen Mark einen Gesamtumsatz von 410 Millionen Mark und damit eine Steigerung um 95 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Prognose für das EBIT wurde auf rund 48 Millionen Mark angehoben. Dies entspricht einer Steigerung um 140 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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