Muzik: Nahverkehr - billiger, übersichtlicher und komfortabler anstatt bloß teurer

Tariferhöhungen ohne Verbesserungen auf der Angebotsseite nicht akzeptabel

St. Pölten, (SPI) - "Die von den ÖBB angekündigte Tariferhöhung mit Anfang 2000 ist für die Fahrgäste und die Hunderttausenden Pendler erst dann akzeptabel, wenn es parallel dazu zu spürbaren Verbesserungen auf der Angebotsseite kommt. Eine neuerliche Anhebung - so kolportiert die ÖBB eine Tariferhöhung von 2 Prozent - über der Inflationsrate ist zudem ein ausgesprochen schlechtes Signal für eine weitere Attraktivierung des Nahverkehrs", kommentiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik, die angekündigte Tariferhöhung.****

Zudem sind wichtige Anliegen der Pendler noch immer nicht verwirklicht. Dazu zählt beispielsweise die Vereinheitlichung der Tarifstrukturen der öffentlichen Verkehrsanbieter in Niederösterreich und in der Ostregion. In der Ostregion (Bundesländer Wien, NÖ, Bgld.) sind derzeit drei Tarifebenen existent: jene der ÖBB, jene des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) und jene des Verkehrsverbundes Niederösterreich-Burgenland (VVNB). So kann man bei den Fahrpreisen der ÖBB zu den VOR-Fahrkarten bei ein und derselben Strecke Preisunterschiede von mehr als 40 Prozent (!) feststellen.

Weiters erwarten besonders die NÖ-Bezirke rund um Wien eine Attraktivierung des Angebotes. Dazu zählt u.a. die von den NÖ Sozialdemokraten geforderte Erweiterung der Wiener Kernzone um eine Außenzone bei gleichbleibendem Fahrpreis - zahle 1, fahre 2. Eine Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linien ist ebenso ein wichtiges Anliegen der Menschen wie die Einbindung der Badener Bahn in das Wiener U-Bahn-Netz. "Festzustellen ist, dass ein "Verkehrsverbund Ostregion" mit einem einzigen, überschaubaren Tarifangebot in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland sowohl für die Kunden, als auch für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen wohl das Sinnvollste wäre", so der SP-Verkehrssprecher abschließend. (Schluss) fa

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