Kurt Falk kündigt geordneten Rückzug aus seinem Verlag an

Vorausmeldung NEWS 43/28.10.1999

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, kündigt Kurt Falk, Eigentümer des "Familiapress"-Verlages, indirekt seinen Rückzug aus dem Mediengeschäft an. In einem ausführlichen Brief nimmt Falk zu den Gerüchten um einen kolportierten Verkauf der Tageszeitung "täglich Alles" Stellung. Darin bestreitet er zunächst, die Zeitung abstoßen zu wollen, erklärt dann aber in Anspielung auf sein Alter, dass er "mit Siebenmeilenstiefeln dem siebzigsten Lebensjahr entgegenschreite. Daher habe er sich entschlossen, "im Verlag eine Ordnung" herzustellen. Falk: "Schließlich habe ich nicht die Absicht, als Tattergreis an Zeitungen zu kleben".

Seit Wochen kursieren Gerüchte, wonach Falk zumindst Teile des Verlages an potentielle Interessenten veräußern wolle. Falk geht in dem Brief auch auf die wirtschaftliche Situation von "täglich Alles" ein. Aufgrund "des schlechten Anzeigengeschäftes" sei er genötigt gewesen, den Verkaufspreis der Zeitung auf sieben Schilling anzuheben.

Einen ebenfalls kolportierten möglichen "buy out" der Zeitung für 16 Millionen Schilling an die Redakteure/Innen streitet der Verleger zwar ebenfalls ab, gesteht aber ein, dass er sich "oft über diese Zeitung ärgere".

Falks ehemaliger Partner und jetziger Intimfeind Hans Dichand hat gegenüber NEWS schon vor Monaten bestätigt, dass er "über verschiedenen Kanäle" mit Falk in Gesprächen zur Übernahme der "Familiapress"-Druckerei stehe. Dichand plant die Herausgabe einer täglichen Gratiszeitung für die Wiener U-Bahn.

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