- 27.10.1999, 12:37:03
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Ettlingen - (ots Ad hoc-Service) - Rheinmetall Elektronik
Beteiligungen AG und KIH AG schließen Verschmelzungsvertrag
Die Vorstände und Aufsichtsräte der Rheinmetall Elektronik
Beteiligungen AG und der KIH AG haben am 26. Oktober 1999 die
Verschmelzung der KIH Kommunikations Industrie Holding AG auf die
Rheinmetall Elektronik Beteiligungen AG (als übernehmender
Gesellschaft) beschlossen. Die Gremien werden ihren außerordentlichen
Hauptversammlungen am 29. November in Düsseldorf (Rheinmetall
Elektronik Beteiligungen AG) und am 17. Dezember 1999 in Ettlingen
(KIH AG) die Verschmelzung der beiden Unternehmen vorschlagen. Damit
werden die KIH AG als Holding des KIH-Konzerns mit den Beteiligungen
an der PAT-Gruppe Baumaschinenelektronik/ Verkehrstelematik),
Ettlingen, und der EBT-Gruppe (Optronik), Bad Dürkheim, und die
Rheinmetall Elektronik Beteiligungen AG zusammengeführt. Rheinmetall
Elektronik Beteiligungen AG hält als wesentliche Beteiligungen die
Hirschmann-Gruppe, Neckartenzlingen, die Preh-Gruppe, Bad Neustadt,
(beide Kommunikation- und Automobil-Elektronik) und die
Heimann-Gruppe Sicherheitstechnik), Wiesbaden. Rheinmetall Elektronik
AG ist mit insgesamt 58,4 % am gezeichneten Kapital der KIH AG (96,5
% an den Stammaktien und 18,8 % an den Vorzugsaktien) beteiligt und
hält 100 % an der Rheinmetall Elektronik Beteiligungen AG. Die
Verschmelzung soll wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Juli 1999
erfolgen.
Nach vollzogener Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister
Düsseldorf wird die Rheinmetall Elektronik AG mit 96,7% an der
Rheinmetall Elektronik Beteiligungen AG beteiligt sein. Die übrigen
freien Aktionäre werden 3,3% an der Rheinmetall Elektronik
Beteiligungen AG halten. Die von Rheinmetall Elektronik Beteiligungen
AG ausgegebenen Stückaktien verkörpern 2,56 EUR (DM 5,--) am
Grundkapital, lauten auf Namen und sind stimmberechtigt. Die Aktien
der Rheinmetall Elektronik AG mit Sitz in Düsseldorf sollen zum
Börsenhandel im Geregelten Markt an den Wertpapierbörsen in Frankfurt
am Main und Stuttgart zugelassen werden. Die Zulassung wird
rechtzeitig beantragt werden, so daß der Zulassungsbeschluß vor der
Veröffentlichung der Aufforderung zum Umtausch der Aktien der KIH AG
vorliegt. Um die KIH AG und die Rheinmetall Elektronik Beteiligungen
AG objektiv zu bewerten, haben die Vorstände beider Gesellschaften am
30. Juli 1999 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC Deutsche
Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Düsseldorf, mit der Erstellung
eines Bewertungsgutachtens der beiden Gruppen beauftragt. Als
gerichtlich bestellter Verschmelzungsprüfer fungierte die
Wollert-Elmendorff Deutsche Industrie-Treuhand GmbH (WEDIT),
Düsseldorf. Für die KIH-Gruppe wurde ein Wert von 32,2 Mio. EUR und
für die Rheinmetall Elektronik Beteiligungen AG von 341,9 Mio. EUR
festgestellt. Auf der Grundlage des Bewertungsgutachtens ergibt sich
ein rechnerisches Umtauschverhältnis für die Stammaktien der KIH AG
von 1 zu 3,5292 sowie für die Vorzugsaktien der KIH AG von 1 zu
2,9998. Die Vorstände der KIH AG und der Rheinmetall Elektronik
Beteiligungen AG haben sich auf der Basis der Unternehmensbewertungen
darauf verständigt, den Aktionären der KIH AG für zwei auf den
Inhaber lautende Stammaktien im Nennbetrag von je DM 50,- der KIH AG
sieben auf den Namen lautende Stückaktien (rechnerischer Anteil am
Grundkapital je Stückaktie: 2,56 EUR) der Rheinmetall Elektronik
Beteiligungen AG sowie je Stammaktie der KIH AG eine bare Zuzahlung
von 0,69 EUR zu gewähren. Für eine auf den Inhaber lautende
Vorzugsaktie im Nennbetrag von je DM 50,-- der KIH AG werden drei auf
den Namen lautende Stückaktien (rechnerischer Anteil am Grundkapital
je Stückaktie: 2,56 EUR) der Rheinmetall Elektronik Beteiligungen AG
gewährt.
Mit der auf diese Weise neu strukturierten Rheinmetall Elektronik
Beteiligungen AG entsteht in der RheinmetallGruppe ein schlag
kräftiger, börsennotierter und mit einem Auslandsanteil von 54 %
international tätiger Elektronik-Anbieter, der im Jahr 1999 bei guter
Ertragslage voraussichtlich rund 1,34 Mrd. DM Umsatz (0,69 Mrd. EUR)
erzielen wird und rd. 5.700 Mitarbeiter beschäftigt.
Ende der Mitteilung
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