ÖBB-Güterterminal: Grüne für Standort Alberner Hafen

Wien, (OTS) Auf Grund verschiedener Aussagen beim Hearing in der vergangenen Woche besteht nach Meinung der Grünen Hoffnung, dass das zuständige Ministerium das eingereichte Projekt eines ÖBB-Güterterminals Inzersdorf-Metzgerwerke zurück weist. Wie GR Günter Kenesei am Mittwoch in einem Pressegespräch sagte, gebe es klare Argumente, die den Standort Alberner Hafen wesentlich sinnvoller erscheinen lassen würden. Einer der Gründe wären die entsprechenden Ergebnisse verschiedener Studien. Bei der
derzeitigen Präferenz würde die Tangente in manchen Teilen auf acht Spuren ausgebaut werden, mit über 3.000 LKW-Fahrten pro Tag und bis zu 6.000 PKW- bzw. Klein-LKW-Fahrten würde die Belastbarkeit der Region bei weitem überschritten werden. Außerdem, so Kenesei, wären die für den Bahnhof benötigten Flächen Teil des von der Stadt Wien ausgewiesenen Grüngürtels.

Anrainer hatten beim Hearing eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den ÖBB-Güterterminal Inzersdorf-Metzgerwerke gefordert. Eine solche wäre unerlässlich, wenn auf dem Bahnhof mehr als 1.000 Waggons pro Tag bearbeitet würden - die ÖBB gaben 977 an; des weiteren müsste eine UVP bei einer Neubaustrecke von 10 Kilometern durchgeführt werden, die ÖBB habe 9,7 Kilometer angegeben. Dazu kämen Lärm und Erschütterungen, ein fehlendes Sicherheitskonzept, das Fehlen eines betriebswirtschaftlichen Konzeptes und die Freiraumzerstörung der Anrainer. Schliesslich habe es Verfahrensmängel gegeben, wegen denen die Grünen in den nächsten Tagen eine schriftliche Beschwerde bei der EU-Kommission einbringen werden. (Schluss)
ull/vo

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