JGNÖ-Landeskonferenz: Wohnen und Einkommen waren die Schwerpunkte

St. Pölten, (SPI) - Günstiges Wohnen für Jugendliche und ein Umdenken in der Einkommenspolitik waren die Schwerpunkte der gestrigen Landeskonferenz der Jungen Generation der SPÖ-Niederösterreich. "Die Junge Generation möchte sich verstärkt in Sachen leistbare Wohnungen für Jugendliche engagieren. Neue Initiativen in Sachen "Jugendwohnhaus" für 18- bis 30jährige sollen die bereits laufende Kampagne der JG "Vier Wände zum Wohnen und trotzdem Geld zum Leben" ergänzen", so der neugewählte JG-Landesvorsitzende Robert Laimer.****

Auch ein Umdenken in Sachen Einkommensentwicklung wird von der Jungen Generation betrieben. Nach der Lehre, Schule oder Uni
geht's ab ins eigenständige Leben. Oft aber ist die Enttäuschung groß, wenn junge Leute ihren ersten Lohn- oder Gehaltszettel in Händen halten. Gerade für den Start ins eigenständige Leben brauchen Jugendliche und junge Familien viel Geld. Im Durchschnitt sind junge Familien heute mit rund 700.000,- Schilling
verschuldet. "Eine Neuverteilung des Lebenseinkommens kann hier Abhilfe schaffen. Höhere Monatsbezüge am Anfang des Berufslebens und niedrigere Steigerungen zum Ende hin", sieht Laimer Handlungsbedarf.

In der Landespolitik tritt die Junge Generation an, den "absoluten Herrschaftsanspruch" der ÖVP zurückzudrängen und für mehr Bewegung im Land zu sorgen. "Die Strukturen in Niederösterreich bedürfen ganz klar einer "politischen Erfrischung". Wir wollen ein
politisch offenes und modernes Land, welches sich mit Schwung und Elan den Herausforderungen der Zukunft stellt", so JG-Vorsitzender Robert Laimer. Im Rahmen der engagierten Diskussion legte die
Junge Generation auch ein klares Bekenntnis zum
Generationenvertrag und zur Sozialversicherung nach dem Solidaritätsprinzip ab. "In unserem Sozialsystem darf es keine Unterschiede zwischen arm und reich oder alt und jung geben. Die Pflichtversicherung garantiert einen solidarischen, weil gerechten Ausgleich. Jede Tendenz, dieses bewährte System abzuschaffen, wird von der JG strikt zurückgewiesen", so Robert Laimer.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI