• 24.10.1999, 11:05:00
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JGNÖ-Landeskonferenz: Wohnen und Einkommen waren die Schwerpunkte=

St. Pölten, (SPI) - Günstiges Wohnen für Jugendliche und ein
Umdenken in der Einkommenspolitik waren die Schwerpunkte der
gestrigen Landeskonferenz der Jungen Generation der SPÖ-
Niederösterreich. "Die Junge Generation möchte sich verstärkt in
Sachen leistbare Wohnungen für Jugendliche engagieren. Neue
Initiativen in Sachen "Jugendwohnhaus" für 18- bis 30jährige
sollen die bereits laufende Kampagne der JG "Vier Wände zum Wohnen
und trotzdem Geld zum Leben" ergänzen", so der neugewählte JG-
Landesvorsitzende Robert Laimer.****

Auch ein Umdenken in Sachen Einkommensentwicklung wird von der
Jungen Generation betrieben. Nach der Lehre, Schule oder Uni
geht's ab ins eigenständige Leben. Oft aber ist die Enttäuschung
groß, wenn junge Leute ihren ersten Lohn- oder Gehaltszettel in
Händen halten. Gerade für den Start ins eigenständige Leben
brauchen Jugendliche und junge Familien viel Geld. Im Durchschnitt
sind junge Familien heute mit rund 700.000,- Schilling
verschuldet. "Eine Neuverteilung des Lebenseinkommens kann hier
Abhilfe schaffen. Höhere Monatsbezüge am Anfang des Berufslebens
und niedrigere Steigerungen zum Ende hin", sieht Laimer
Handlungsbedarf.

In der Landespolitik tritt die Junge Generation an, den "absoluten
Herrschaftsanspruch" der ÖVP zurückzudrängen und für mehr Bewegung
im Land zu sorgen. "Die Strukturen in Niederösterreich bedürfen
ganz klar einer "politischen Erfrischung". Wir wollen ein
politisch offenes und modernes Land, welches sich mit Schwung und
Elan den Herausforderungen der Zukunft stellt", so JG-Vorsitzender
Robert Laimer. Im Rahmen der engagierten Diskussion legte die
Junge Generation auch ein klares Bekenntnis zum
Generationenvertrag und zur Sozialversicherung nach dem
Solidaritätsprinzip ab. "In unserem Sozialsystem darf es keine
Unterschiede zwischen arm und reich oder alt und jung geben. Die
Pflichtversicherung garantiert einen solidarischen, weil gerechten
Ausgleich. Jede Tendenz, dieses bewährte System abzuschaffen, wird
von der JG strikt zurückgewiesen", so Robert Laimer.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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