Discothekenschwerpunktaktion der Arbeitsinspektorate-

700 Überprüfungen - 71 Prozent weisen Mängel auf

Wien, 23.Oktober 1999 (BMAGS)- Aufgerüttelt durch die
wenig erfreulichen Ergebnisse, die eine routinemäßige Überprüfung von niederösterreichischen Discotheken im Sommer erbracht hat, hat Sozialministerin Lore Hostasch eine schwerpunktmäßige Überprüfung in ganz Österreich veranlaßt. So wurden seit August österreichweit 700 Discotheken und Pubs, überwiegend zu den Hauptbetriebszeiten am Wochenende nach 22.00 Uhr, überprüft. Dabei mußten bei 71 % der kontrollierten
Betriebe Beanstandungen festgestellt werden.******

Es handelte sich dabei vor allem um folgende Mängel
+ keine ausreichenden Fluchtmöglichkeiten (Notausgänge
verstellt, zugesperrt etc)
+ keine ausreichende Beleuchtung der Fluchtwege

Bei den Überprüfungen wurden die Mängel entweder vor Ort
behoben ode die Discobetreiber erhielten die Auflage, den rechtmäßigen Zustand herzustellen.

In die Schwerpunktaktion waren auch die
Bezirksverwaltungsbehörden sowie die Gewerbebehörden
eingebunden.

Die flächendeckenden Nachkontrollen wurden bereits
eingeleitet und werden in den nächsten Wochen durchgeführt.

Zur Information und Aufklärung erhalten die
Discothekenbetreiber in ganz Österreich nun einen umfassenden Leitfaden, was für eine sichere Flucht unter allen Umständen zu beachten ist und welche Regelungen eingehalten werden müssen.

Die detaillierten Ergebnisse der Schwerpunktaktion und die
daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen werden in einer Pressekonferenz am Mittwoch kommender Woche vorgestellt.

(schluss)

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