Prammer: Strahlenfrühwarnsystem mit Slowenien wird im November 1999 installiert!

Ein Jahr früher als vertraglich vereinbart wird der Datenaustausch über einen Aerosolmonitor gewährleistet

Wien (OTS) - Die Strahlenfrühwarnsysteme von Österreich und Slowenien werden noch im November 1999 vernetzt. Bei der Sitzung einer Arbeitsgruppe bestehend aus Strahlenschutz-experten des Bundeskanzleramtes und der Länder Steiermark und Kärnten gestern abend wurde die weitere Vorgangsweise festgelegt. "Durch die Installierung eines Aerosolmonitors - einer neuen Luftmeßstation -wird der Datenaustausch gewährleistet. Dadurch ist vor allem die Bevölkerung in der Steiermark und in Kärnten bestmöglich geschützt", betont Konsumentenschutzministerin Prammer.

Österreich und Slowenien haben Ende 1998 vereinbart, innerhalb von 2 Jahren die Strahlenfrühwarnsysteme zu vernetzen. Aufgrund der Initiative von Prammer und der ausgezeichneten Kooperation mit Slowenien können die Strahlenfrühwarnsysteme der beiden Staaten ein Jahr früher als geplant vernetzt werden.

Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Österreich und Slowenien wird in mehrfacher Weise gewährleistet. Mit dem Aerosolmonitor wird im November 1999 eine neue Luftmeßstation errichtet, die sehr aussagekräftige Daten liefert, die sowohl Slowenien als auch Österreich zur Verfügung gestellt werden. "Die Vorarbeiten dazu sind nahezu abgeschlossen", so Prammer.

Weiters erfolgt über das Internet ein Austausch der Meßdaten der bestehenden Strahlenfrühwarnsysteme. Bis Jahresende werden außerdem Satellitentelefone installiert, um auch bei einem großflächigen Stromausfall einen raschen Informationsaustausch zu gewährleisten.

Nach der Slowakei ist Slowenien der zweite Nachbarstaat, mit dem eine Vernetzung der Strahlenfrühwarnsysteme vereinbart werden konnte. "Österreich hat damit einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt, um rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung setzen zu können", so Prammer abschließend.

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