Scharfer FSG-Protest gegen "sattgewordenen" SPÖ-Funktionär Klaus Prieschl

FSG Steiermark verlangt Einsetzung eines Parteischiedsgerichtes

Graz (FSG). Weit formiert hat sich in der Steiermark eine Protestbewegung gegen die Aussagen des Kapfenberger SP-Bürgermeisters Klaus Prieschl. Im ÖGB laufen seit den frühen Morgenstunden die Telefone heiß. Der steirische Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Kurt Gennaro, verlangt die sofortige Einsetzung des Parteischiedsgerichtes. ++++

Wer im Glashaus sitzt, sollte besser nicht mit Steinen werfen. Bürgermeister Prieschl sollte angesichts seiner schlechten Wahlergebnisse nicht vom Thema ablenken. Die Schuld für Prieschls Wahlschlappen sind sicherlich nicht bei den mehr als 14.000 steirischen BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen zu suchen, so Kurt Gennaro.

Gennaro fordert die sofortige Einsetzung eines Parteischiedsgerichtes, um über einen Parteiausschluss Prieschls zu beraten. Weiters muss Prieschl sofort aus dem innerparteilichen Reformgremium entfernt werden und sich öffentlich bei allen BetriebsrätInnen für seine unüberlegten verbalen Untergriffe entschuldigen. Sollte Prieschl nicht raschest reagieren, überlegen sich die steirischen FSG-BetriebsrätInnen, ihre Arbeit in allen SPÖ Gremien sofort einzustellen, schließt der steirische FSG-Vorsitzende. (ew)

FSG, 21. Oktober 1999 Nr. 88

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