Wirtschaftlicher Umweltschutz am Beispiel Galvanik-Branche

KMUs als Motor des Umweltschutzes - Anpassung an den Stand der Technik - Technologie-Workshop in Krems

PWK - Umweltschutz kann sehr wohl wirtschaftlich sein. Ein gutes Beispiel dafür ist das im Auftrag von Umweltministerium, Wirtschaftskammer Österreich und der Arbeitsgemeinschaft Galvanik Österreich (AGÖ) erstellte Branchenkonzept "Oberflächentechnik", das vom Forschungszentrum Seibersdorf am Donnerstag im Rahmen eines Innovations- und Technologieworkshops ("Faktor X") in Krems vorgestellt wurde. Ebenso wurde im Rahmen dieses Workshops das Projekt "Clean-Surface", ein Umweltzertifikat für Klein- und Mittelbetriebe, präsentiert. ****

Die Oberflächentechnik gelte heute, so die Meinung der an der Tagung teilnehmenden Experten, als "Schlüsseltechnologie". Das neue Branchenprogramm unterstreiche die Bedeutung dieser Technik für den Wirtschaftsstandort Österreich und das nachhaltige Wirtschaften. Das Branchenkonzept und die Zertifizierung unter dem Titel "Clean-Surface" sollen zusätzliche Impulse für die Umsetzung des Standes der Technik in den betroffenen Betrieben liefern. In einer Gesprächsrunde wurde die Übertragbarkeit des Lösungsansatzes auf andere Technologien oder Branchen ("Multiplikatoreffekt") diskutiert.

"Das Branchenprogramm gibt den Unternehmern einen Leitfaden in die Hand, den eigenen Betrieb an den Stand der Technik heranzuführen. Es gilt dabei, im Einzelfall herauszufinden, welche Technik unter Bedachtnahme auf örtliche Verhältnisse und Produktpalette am besten geeignet ist, die ökologischen und ökonomischen Ziele zu erreichen. Die grosse Zahl der Fallbeispiele zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten sind", stellte WKÖ-Umweltschutzexperte Mag. Peter Huger in seinem Referat fest. Der Erfolg des Branchenkonzepts beruhe auf drei Säulen: Erhebung und Festschreibung des Standes der Technik, Hilfestellung für die KMUs sowie Förderung der Implementierung des Standes der Technik durch ein maßgeschneidertes Zertifizierungspaket. Die Schienen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung sind damit, so Huger, gelegt. Die Dynamik des Konzepts könnte Vorbild sein für andere Branchen und andere Staaten, insbesondere für Österreichs östliche Nachbarn und Beitrittswerber bei der EU.

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