Sallmutter gegen Klima als SPÖ-Oppositionsführer

Swoboda: "Lacina soll zweiter Bundesgeschäftsführer werden"

Wien (OTS) - Nach dem schlechten Ergebnis bei der Nationalratswahl am 3. Oktober verstärkt sich die Kritik an SPÖ-Chef und Bundeskanzler Viktor Klima. Hans Sallmutter, Chef der Angestelltengewerkschaft GPA, spricht sich im am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT dafür aus, daß Klima nicht an der Spitze der Partei verbleiben sollte, wenn die SPÖ in Opposition geht. Sallmutter zu FORMAT: "Die Rolle des Oppositionsführers ist ihm sicher nicht so auf den Leib geschnitten." "Zumindest auf Dauer" sei Klima nicht der geeignete Angreifer von der Oppositionsbank aus. Sallmutter schlägt vor, in diesem Fall den jetzigen Nationalratspräsidenten Heinz Fischer zum SPÖ-Chef zu küren. Fischer sei der "Fix- und Ruhepunkt" in der SPÖ, der "Garant für einen kühlen Kopf, wenn es um Konsolidierung geht". Diskussionen gibt es auch über den politischen Kurs, den die Sozialdemokraten in Zukunft einschlagen sollen. Die Wiener Finanzstadträtin und ehemalige Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, Brigitte Ederer, sieht gegenüber FORMAT nur einen Wegfür die Sozialdemokraten: "Mehr Jospin, weniger Schröder". Der Leiter der SPÖ-Delegation im EU-Parlament, Hannes Swoboda, fordert, dem derzeitigen Bundesgeschäftsführer Andreas Rudas einen zweiten Geschäftsführer als "politisch-strategische Stabsstelle"beizustellen. Dieser dürfe "kein politisches Leichtgewicht" sein. Swoboda zu FORMAT: "Ferdinand Lacina wäre eine sehr gut geeignete Person."

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