- 08.10.1999, 10:46:22
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Die sieben häufigsten Sex-Killer / Was Frauen gegen sexuelle Probleme tun können
Stuttgart (ots) - Viele Frauen lernen das Phänomen nach der Geburt
eines Kindes kennen: Plötzlich ist das sexuelle Interesse am Partner
wie abgeschaltet. Doch es gibt vielerlei Ursachen für den
nachlassenden Sexualtrieb. Welche Mittel gegen die sieben häufigsten
Auslöser für geringes sexuelles Interesse helfen, sagt die
Zeitschrift Das Beste - Reader's Digest in ihrer Oktober-Ausgabe.
Sexualität und Hormone sind untrennbar miteinander verbunden. Bei
Frauen von Mitte bis Ende vierzig kann - vor den eigentlichen
Wechseljahren - eine hormonelle Umstellung einsetzen. Mit dem
abnehmenden Sexualhormonspiegel läßt auch das sexuelle Interesse
nach. Frauen, die davon betroffen sind, kann es gut tun, eine niedrig
dosierte Empfängnisverhütungs-Pille zu nehmen oder eine
Hormontherapie durchführen zu lassen.
Schlafmangel ist ein völlig unterschätzter Sex-Killer. Deshalb:
Gönnen Sie sich sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht! Sport in
Maßen erhöht die Lust auf Sex. Einer Studie zufolge erhöht Training
an der frischen Luft - eine Stunde pro Tag - bei Männern die Lust auf
Sex. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies auch für Frauen
zutrifft. Extremes sportliches Training kann sich dagegen negativ
auswirken, weil es den Testosteron-Spiegel im Blut senkt. Wer extrem
Sport treibt und dabei zu wenig isst, versetzt seiner Lust auf Sex
einen doppelten Tiefschlag. Depressionen äußern sich in einer
Vielzahl von Symptomen. Mangelndes Interesse am Geschlechtsverkehr
gehört dazu. Durch eine erfolgreiche Behandlung der Depressionen wird
auch die Libido wieder hergestellt.
Eigentlich paradox: Anti-Depressiva, die auf das Wohlbefinden des
Menschen Einfluss nehmen sollten, können häufig sexuelle
Funktionsstörungen hervorrufen. Das Problem kann man umgehen, indem
man unter Anleitung des Arztes die Dosis herabsetzt oder eine Pause
einlegt. Manchmal hilft auch ein zweites Medikament gegen die
unerwünschte Nebenwirkung.
Zu geringerem sexuellen Verlangen tragen auch die alltäglichen
Stress-Faktoren bei. Sorgen und Ärger haben auf Frauen stärkere
negative Auswirkungen, und sie haben dann keine Lust auf Sex. Wer
vermutet, daß seine Libido durch Stress beeinträchtigt ist, sollte
sich Zeit für Entspannung nehmen - zum Beispiel für ein schönes Bad
oder einen langen Spaziergang am frühen Abend.
Auch seelische Faktoren spielen eine Rolle, wenn es um sexuelles
Verlangen geht. Bei ständigen Machtkämpfen in der Beziehung oder
einem emotioanl distanzierten Partner kann einer Frau die Lust
regelrecht vergehen. Hier helfen nur offene Gespräche oder auch eine
Partnerschaftsberatung oder Psychotherapie.
ots Originaltext: Verlag Das Beste GmbH
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