Kika/Leiner/Michelfeit: Vereinbarung mit Greenpeace - Verzicht auf Tropenholz zum Schutz der Ur- und Tropenwälder

Wien (OTS) - Die Einrichtungshäuser kika/Leiner/Michelfeit verzichten ab sofort auf den Verkauf von Produkten aus Tropenholz. Herbert Koch, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, die in Österreich 50 Einrichtungshäuser betreibt: "Nach intensiven Gesprächen mit Greenpeace sind wir davon überzeugt, daß wir als eines der größten Einrichtungshäuser Europas ein Signal setzen sollten. Wir haben diese Entscheidung getroffen und die Erklärung mit Greenpeace unterzeichnet, weil wir uns der Verantwortung, die wir als Marktführer haben, bewußt sind. Mit diesem Schritt wollen wir auch unseren Kunden die Möglichkeit bieten, alle bei uns erhältlichen Möbel guten Gewissens kaufen zu können."

Tropenwälder bedecken zwar nur 7% der Landoberfläche, bilden aber den Lebensraum für rund drei Viertel aller Pflanzen- und Tierarten der Erde. Diese Vielfalt ist einzigartig und macht sie zur bedeutendsten Schatzkammer der Natur. Die kika/Leiner/Michelfeit Gruppe wird des-halb aktiv zum Fortbestand dieser Wälder beitragen. Die Hölzer, die vor allem aus Indonesien (Teak, Yellow Balau) und südamerikanischen Urwäldern (Mahagoni) stammen, fanden bisher vorwiegend für die Produktion von Furnieren, Kleinmöbeln und Gartenmöbeln Verwendung. Der Großteil der Produkte wird sofort aus dem Sortiment genommen. Für Gartenmöbel aus Plantagenteakholz wurden Übergangslösungen vereinbart, da derzeit kaum Erzeugnisse am Markt sind, die eine vergleichbare Haltbarkeit und Qualität aufweisen. In diesem Bereich werden aber bereits ab nächstem Jahr verstärkt Produkte angeboten, die aus zertifizierter, ökologischer Forstwirtschaft stammen. Ein plötzlicher Ausstieg aus dem Handel mit Tropen-hölzern ist nicht möglich. Im Sinne einer fairen Geschäftspolitik müsse man auch Produzenten und Lieferanten die Möglichkeit geben, sich auf den Ausstieg vorzubereiten. Allerdings werden diese verpflichtet, die Herkunft ihrer eingesetzten Rohstoffe nachvollziehbar offenzulegen. In Zukunft werden kika/Leiner/Michelfeit verstärkt Holz- und Papierprodukte aus europäischen Wäldern und aus unabhängig zertifizierter Forstwirtschaft anbieten. Hinsichtlich einer Vereinbarung betreffend Produkte aus Urwaldholz (z.B. aus Sibirien) sind weitere Gespräche mit Greenpeace geplant.

Die Unternehmensgruppe hofft, daß auch andere österreichische Einrichtungshäuser diesem Beispiel folgen werden.

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