• 07.10.1999, 08:37:00
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  • OTS0033

Mikl-Leitner: Jugend schützen - Eltern helfen

Noch immer Drogen-Konsum-Anleitung auf SPÖ-Homepage

Niederösterreich, 7.10.1999 (NÖI) "Die Jugendlichen schützen
und den Eltern helfen", das sind für VP-Landesgeschäftsführerin
Mag. Johanna Mikl-Leitner zwei wichtige Grundsätze einer
sinnvollen Suchtgiftpolitik, die sie anläßlich einer Enquete im
NÖ-Landhaus zum Thema "Jugendschutz" besonders betonte. Sie sei
absolut dagegen, daß Jugendliche bei kleineren Entgleisungen
gleich mit der vollen Härte des Gesetztes bestraft werden. "Das
ist der falsche Ansatz, unsere Jugendlichen müssen geschützt
bzw. vor unnötigen Gefahren bewahrt werden", so die VP-
Managerin. ****

Als Beispiele nannte sie die Gefahrenbereiche Alkohol,
Nikotin und Drogen. Mikl-Leitner: "Hier müssen die
Geschäftemacher zur Verantwortung gezogen werden und nicht die
Kinder und Jugendlichen". Gleichzeitig brauchen aber auch die
Eltern die notwendige Hilfe bei Problemfällen, damit sie ihrer
Verantwortung auch entsprechend nachkommen können. "Die
Hauptverantwortung für die Erziehung der Kinder liegt noch
immer in der Hand der Eltern und nicht bei Lehrern oder anderen
Bezugspersonen", so Mikl-Leitner.

Völlig verantwortungslos ist für Mikl-Leitner die Tatsache,
daß auf der Homepage der SPÖ nach wie vor Anleitungen zum
Drogen-Konsum zu finden seien. "Das widerspricht jeder
sinnvollen Jugendpolitik. Schluß mit dem Verharmlosen von
Drogen", so Mikl-Leitner.

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