GLAWISCHNIG: JAPAN ZEIGT: ES GIBT KEINE SICHERES ATOMKRAFTWERK Grüne kritisieren Regierung wegen verfehlter Anti-Atompolitik

"Was heute in einer japanischen Atomanlage passiert ist, kann jederzeit in jedem Atomkraftwerk in Österreichs Grenznähe auch passieren", kommentiert die Atomsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig den heute bekannt gewordenen Atomunfall in Japan. Einmal mehr zeigt sich, daß es weltweit nur ein sicheres Atomkraftwerk gibt, und das ist jenes in Zwentendorf. Umso schwerer wiegt die Verabschiedung der Bundesregierung von einer aktiven Anti-Atompolitik, wie sich das zuletzt im Falle Bohunice deutlich gezeigt habe, das nun bis 2008 weiter in Betrieb sein werde. Von seiten der Regierung gab es keinerlei Atom-Ausstiegsangebote für die Slowakei, obwohl die Grünen mehrmals Verhandlungen auf bilateraler gefordert haben, kritisiert Glawischnig neuerlich.

"Das Bohunice-Debakel bestätigt in dramatischer Weise das nicht vorhandene umweltpoltische Engagement und eine völlig falsche Sicherheitspolitik von SPÖ und ÖVP. Während der letzten Legislaturperiode wurde Mochovce 1 in Betrieb genommen, Temelin wird weitergebaut, Mochovce 2 soll im Dezember in Betrieb gehen und der Hochrisikoreaktor Bohunice V1, einer der gefährlichsten Reaktoren der Welt, soll bis 2008 laufen. Welt, soll bis 2008 laufen. Über das völlige Versagen der österreichischen Anti-Atom-Politik können auch großmundig inszenierte Ankündigungen nicht mehr hinwegtäuschen", schließt Glawischnig.

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