Herbstnebel in NÖ: Kuratorium warnt vor Sichtbehinderungen

Tempo reduzieren, größeren Abstand halten

St.Pölten (NLK) - Alle Jahre kommt mit dem Herbst auch der Nebel. Verkehrsteilnehmer müssen sich jetzt wieder auf plötzliche Sichtbehinderungen einstellen. Gerade die ersten Nebelfelder können zu Unfällen führen. Deshalb haben Experten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit Tips zusammengestellt, berichtete heute Helmut Lindner vom KfV.

Als besonders nebelanfällig gelten Straßen nahe von Gewässern, also etwa der Donauraum, in der Ostregion Österreichs der Wienerwald, dann das Waldviertel und das Weinviertel und die Täler des Alpenvorlandes. Auch der Semmering und das Wechselgebiet sowie das nördliche Burgenland können besonders in den Früh- und Abendstunden zu Nebelfallen werden.

Autofahrer sollten das Abblendlicht, aber keinesfalls das Fernlicht einschalten. Und das besser zu früh als zu spät. Das Tempo sollte reduziert, das Fahren der Sichtweise angepaßt werden. Wenn man sich einer Nebelbank nähert, ist schon vorher zu bremsen. Auch empfiehlt sich dringend, größeren Abstand zum Vordermann zu halten und nicht blindlings nachzufahren. Der Scheibenwischer und die Belüftung sind rechtzeitig einzuschalten, da sich durch die feuchte Nebelluft oft ein dünner Wasserfilm bildet, der die Sicht zusätzlich beeinträchtigt. Auch sollte man sich nicht an die Mittellinie halten, sondern das Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand orientieren. Rechts fahren bedeutet ab dennoch, daß ein genügender Abstand zu möglichen Fußgängern und Radfahrern eingehalten werden muß. "Auch Fußgänger und Radfahrer können in dieser Zeit viel für ihre Sicherheit im Verkehr tun. Denn mit reflektierender Kleidung werden sie einfach besser wahrgenommen", meinte Helmut Lindner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.

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