Westenthaler: Unerträgliches Gezänk von Klima und Schüssel

Der Sieger der gestrigen TV-Konfrontation war Jörg Haider

Wien, 1999-09-29 (fpd) - Als unerträgliches Gezänk zweier grantelnder Altpolitiker bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Ing. Peter Westenthaler heute die gestrige TV-Konfrontation zwischen SP-Klima und VP-Schüssel. ****

Die beiden Vertreter der alten Stillstandskoalition haben eindrucksvoll unter Bewies gestellt, daß am 3. Oktober politische Erneuerung Marke FPÖ dringend notwendig ist und die 13 Jahre alte Koalition der Altparteien SPÖVP beendet werden müsse. "Der wirkliche Sieger der gestrigen TV-Konfrontation war Jörg Haider, denn eine Diskussion auf diesem jämmerlichen Niveau kann nur jeder Zuseher mit Schaudern verfolgt haben.

Insgesamt lieferten Klima und Schüssel gestern die besten Gründe dafür, daß sie am 3. Oktober einen ordentlichen Denkzettel verpaßt bekommen sollten. Die Höhepunkte der Peinlichkeit waren Aussagen wie etwa von Klima "Sie können mich ruhig mit Bundeskanzler ansprechen" oder aber der entlarvende Streit um die Finanzierung von Parteiinseraten auf Steuerzahlerkosten. So habe Schüssel die Klima-Werbung als von Steuerzahler finanziert dargelegt und umgekehrt Klima die Schüssel-Inserate ebenfalls als auf Steuerzahlerkosten finanziert enttarnt.

Die dritte Peinlichkeit neben Klima und Schüssel während der TV-Konfrontation war der ORF selbst, der es zuließ, daß sich ein Moderator als roter Regierungssprecher geriert und auf eigene Faust die Diskussion um 20 Minuten verlängerte und damit deutlich machte, welchen Wettbewerbsnachteil die Oppositionsparteien gegenüber den Regierungsparteien in diesem Staatsfunk haben. Nicht nur, daß auf Wunsch der SPÖ die ganze Diskussion auf wenige Tage vor der Wahl gelegt wurde, sondern auch die Tatsache, daß SPÖ und ÖVP damit um 20 Minuten länger diskutieren durften als alle andere Parteien. "Das ist eine krasse Benachteiligung der Opposition und wird entsprechend im ORF-Kuratorium zur Sprache kommen", schloß Westenthaler. (Schluß)

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