- 29.09.1999, 10:56:46
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Österreichs Lehrbauhöfe sind einsame Klasse!
Bundesinnungsmeister Lahofer über das hervorragende Ergebnis der jüngsten ibw-Untersuchung erfreut!
PWK - Äußerst zufrieden mit den Ergebnissen einer kürzlich
fertiggestellten Studie des ibw (Institut für Bildungsforschung der
Wirtschaft) über die zwischenbetriebliche Ausbildung der Maurer- und
Schalungsbauerlehrlinge an Österreichs Lehrbauhöfen zeigt sich der
Bundesinnungsmeister der Baugewerbe, Johannes Lahofer. ****
Den sieben österreichischen Lehrbauhöfen wird dabei ein
ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt:
Mehr als 90 % der Betriebe als auch der befragten Lehrlinge
zeigten sich mit der Ausbildung an diesen Institutionen zufrieden.
85 % der Absolventen gaben an, gerne den Lehrbauhof besucht zu
haben. Sehr zufrieden äußerten sie sich auch über die
bereitgestellten Unterkünfte.
90 % der Betriebe finden die jährliche Schulungsdauer von zwei
Wochen (Wien/Guntramsdorf drei Wochen) als ausreichend, während mehr
als die Hälfte der Lehrlinge für eine Verlängerung plädieren.
87 % der Betriebe, sowie 90 % der Lehrlinge sehen in dieser
Ausbildung einen wichtigen Beitrag zum Bestehen der
Lehrabschlußprüfung.
92 % der Maurer- und Schalungsbauerlehrlinge versichern, mit ihrer
Berufswahl zufrieden zu sein.
57 % der Absolventen zeigen Interesse an beruflicher
Weiterbildung, wobei zwei Drittel eine Polierausbildung und 5 % einen
Baumeisterabschluss anstreben.
Als verbesserungsfähig wurde von mehreren Betrieben die Gestaltung
des Informationsflusses zwischen Lehrbauhof und Betrieb sowie des
Praxisbezuges genannt.
Mit der Installierung von Lehrbauhöfen wurde Anfang der 80er Jahre
begonnen. Zur Ergänzung der Lehrlingsausbildung im Betrieb und in der
Berufsschule, sowie zur Vermittlung von Spezialwissen bzw. -techniken
wurden von der Bauwirtschaft flächendeckend modernste Schulungs-
zentren eingerichtet, an denen nach neuesten didaktischen Methoden
unterrichtet wird. Die Kosten werden von der Arbeitgeberseite
getragen.
An den Lehrbauhöfen werden auch im Bereich der Erwachsenenbildung
in Kooperation mit Experten der Technischen Universitäten, der
Fachhochschulen, der Landesregierungen, der Wirtschaftskammern und
des WIFI Fachseminare zu den verschiedensten bauspezifischen Themen
angeboten.
"Die vorliegenden Fakten zeigen eindrucksvoll", so BIM Lahofer,
"dass der von der Bauwirtschaft eingeschlagene Weg richtig war und
dieser Erfolgskurs daher weiterverfolgt werden sollte. Hoch
qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital
eines Unternehmens, und für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
der österreichischen Bauwirtschaft von höchster Priorität!"
Vom 6. bis 8. Oktober 1999 werden die besten Jungmaurer
Österreichs am Lehrbauhof Übelbach/Stmk im Rahmen des alljährlichen
Berufswettbewerbes antreten um den Bundessieger zu ermitteln.
Die Vertreter der Presse sind zum Wettbewerb (6. und 7.10., jeweils
7.00 bis 15.00 Uhr) und zur Siegerehrung am 8. Oktober, um 12.30 Uhr,
herzlich eingeladen.
(Schluß) MH
Rückfragehinweis: Bundesinnung Baugewerbe
Tel: 718 37 37
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