Österreichs Lehrbauhöfe sind einsame Klasse!

Bundesinnungsmeister Lahofer über das hervorragende Ergebnis der jüngsten ibw-Untersuchung erfreut!

PWK - Äußerst zufrieden mit den Ergebnissen einer kürzlich fertiggestellten Studie des ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) über die zwischenbetriebliche Ausbildung der Maurer- und Schalungsbauerlehrlinge an Österreichs Lehrbauhöfen zeigt sich der Bundesinnungsmeister der Baugewerbe, Johannes Lahofer. ****

Den sieben österreichischen Lehrbauhöfen wird dabei ein ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt:

Mehr als 90 % der Betriebe als auch der befragten Lehrlinge zeigten sich mit der Ausbildung an diesen Institutionen zufrieden.

85 % der Absolventen gaben an, gerne den Lehrbauhof besucht zu haben. Sehr zufrieden äußerten sie sich auch über die bereitgestellten Unterkünfte.

90 % der Betriebe finden die jährliche Schulungsdauer von zwei Wochen (Wien/Guntramsdorf drei Wochen) als ausreichend, während mehr als die Hälfte der Lehrlinge für eine Verlängerung plädieren.

87 % der Betriebe, sowie 90 % der Lehrlinge sehen in dieser Ausbildung einen wichtigen Beitrag zum Bestehen der Lehrabschlußprüfung.

92 % der Maurer- und Schalungsbauerlehrlinge versichern, mit ihrer Berufswahl zufrieden zu sein.

57 % der Absolventen zeigen Interesse an beruflicher Weiterbildung, wobei zwei Drittel eine Polierausbildung und 5 % einen Baumeisterabschluss anstreben.

Als verbesserungsfähig wurde von mehreren Betrieben die Gestaltung des Informationsflusses zwischen Lehrbauhof und Betrieb sowie des Praxisbezuges genannt.

Mit der Installierung von Lehrbauhöfen wurde Anfang der 80er Jahre begonnen. Zur Ergänzung der Lehrlingsausbildung im Betrieb und in der Berufsschule, sowie zur Vermittlung von Spezialwissen bzw. -techniken wurden von der Bauwirtschaft flächendeckend modernste Schulungs-zentren eingerichtet, an denen nach neuesten didaktischen Methoden unterrichtet wird. Die Kosten werden von der Arbeitgeberseite getragen.

An den Lehrbauhöfen werden auch im Bereich der Erwachsenenbildung in Kooperation mit Experten der Technischen Universitäten, der Fachhochschulen, der Landesregierungen, der Wirtschaftskammern und des WIFI Fachseminare zu den verschiedensten bauspezifischen Themen angeboten.

"Die vorliegenden Fakten zeigen eindrucksvoll", so BIM Lahofer, "dass der von der Bauwirtschaft eingeschlagene Weg richtig war und dieser Erfolgskurs daher weiterverfolgt werden sollte. Hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital eines Unternehmens, und für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Bauwirtschaft von höchster Priorität!"

Vom 6. bis 8. Oktober 1999 werden die besten Jungmaurer Österreichs am Lehrbauhof Übelbach/Stmk im Rahmen des alljährlichen Berufswettbewerbes antreten um den Bundessieger zu ermitteln.

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