Eröffnung der Moskau-Tage in Wien

Wien, (OTS) Über das kulturelle Programm der Moskau-Tage in Wien wurde bereits in einer Aussendung der Rathauskorrespondenz
vom Freitag, 17. September, berichtet. Im Rahmen des Galakonzertes im Wiener Raimundtheater eröffnen der Oberbürgermeister der Stadt Moskau und der Bürgermeister der Stadt Wien heute, Montag, abend die Moskau-Tage offiziell.

Morgen, Dienstag, werden im Wiener Rathaus auf politischer
und fachlicher Ebene Expertengespräche stattfinden. Im Rahmen der Veranstaltungen treffen Moskaus Bürgermeister Luschkow und seine Delegation auf hochrangige Vertreter der Wiener Wirtschaft, Stadtverwaltung und Politik. Darüber hinaus finden im Wiener Rathaus Fachgespräche zu den Themen "Tourismus", "Wirtschaft" und "Stadtplanung/Architektur" statt. Experten beider Städte sollen Gelegenheit zum Meinungsaustausch bekommen. Im Rahmen dieser Fachgespräche wird Bürgermeister Luschkow am Dienstag, 21. September, 9.45 Uhr, einen Vortag für geladene Besucher über die aktuelle Situation in Russland halten. Anmeldung für interessierte Journalisten unter Tel.: 4000/81374. Die Dienstag Pressekonferenz des Bürgermeisters wird ebenfalls in Anwesenheit von Oberbürgermeister Luschkow stattfinden.

Kulturelle Veranstaltungen

Ein Rahmenprogramm ermöglicht den Wienerinnen und Wienern,
die russische Kultur näher kennen zu lernen. Der Eintritt zu den meisten öffentlichen Veranstaltungen ist frei, für die Konzerte liegen beim Klangbogen Wien Zählkarten auf.

o Vivaldikonzert / Buchpatenschaft

Dienstag, 21. September, 18.30 Uhr
Kuppelsaal der Österreichischen Nationalbibliothek,
1., Josefsplatz 1
geschlossene Veranstaltung

Im Rahmen eines Besuchs der Nationalbibliothek wird Moskaus Oberbürgermeister Luschkow eine Buch-Patenschaft für Werke mit Moskaubezug übernehmen. Freiherr von Herberstein machte 1512 und 1526 Reisen nach Moskau und nahm die daraus resultierende Karte in verkleinerter Version in sein Werk auf. "Rerum Moscoviticarum commentrij. Basileae 1556" gilt als einer der ältesten Pläne von Großmoskau.

Der "Russische Atlas" (Atlas Russien) beruht auf den Ergebnissen der Vermessungen des Landes 1720-44 sowie auf eine
Reihe weiterer geographischer Forschungen und erschien 1745 in Petropolis mit russischen, französischen und deutschen Titelblättern. Ein Anhang enthält das Gebäude der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften.

Rund 3.000 Buch-Paten haben bislang die Restaurierung wertvoller historischer Handschriften oder Zeitungen ermöglicht. Bürgermeister Luschkow wird wie jedem, der die Restaurierung eines Buches unterstützt, eine Urkunde überreicht. Aus diesem Anlass findet ein Festakt mit dem Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek, Dr. Hans Marte sowie ein klassisches Konzert unter dem Mott "Der ewige Don Juan" mit dem Russischen Staatlichen Akademischen "Vivaldi Orchester" statt.

o Klassisches Konzert mit Solisten des Bolschoj Theaters

Mittwoch, 22. September, 19.30 Uhr
Wappensaal des Wiener Rathauses, 1., Rathaus,
Eingang Lichtenfelsgasse
Zählkarten: Klangbogen Wien, 1., Stadiongasse 9, Tel.: 42 717

Auf dem Programm stehen Auszüge aus Opern und Romanzen in der Interpretation junger, aber schon bekannter russischer
SängerInnen: Irina Dolschenko, Swetlana Trifonowa und Ajk Martirosjan. Lieder und Arien von Verdi, Tschaikowski,
Rachmaninow, Rimski-Korsakow u.a. kommen zur Aufführung.

o Klassisches Konzert Jegor Gretschischnikow

Donnerstag, 23. September, 19.30 Uhr
Wappensaal des Wiener Rathauses, 1., Rathaus,
Eingang Lichtenfelsgasse
Zählkarten: Klangbogen Wien, 1., Stadiongasse 9, Tel. 42 717

Jegor Gretschischnikow zählt zu den talentiertesten Geigern der jungen Generation Russlands, und ist Preisträger des internationalen Demidov-Wettbewerbs in Moskau. Sein Spiel wurde
mit dem Spezialpreis für "die beste Interpretation der Werke Tschaikowskis" geehrt. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Tschaikoski, Ravel, Jsai, Sarasate u.a.

o Ausstellungen

Das Russische Kulturinstitut zeigt bis 25. September Werke
des Aquarellmalers S. Andrijaka. Im Palais Palffy werden Ausstellungen über Moskau gezeigt. Moskau auf dem Schritt ins nächste Jahrtausend dokumentiert eine Ausstellung in der
Volkshalle im Wiener Rathaus.

o Moskauer Filmwoche

Organisiert vom Komitee für Kultur der Stadt Moskau, vom Kultur- und Tourismuszentrum Stoliza sowie von den Firmen
"Mosfilm" und "Sojusmultfilm" werden in Zusammenarbeit mit dem Wiener Landesjugendreferat bis Freitag, 24. September, Zeichentrickfilme für Kinder- sowie Jugendspielfilme gezeigt.

Zeichnungen und Aquarelle aus dem Puschkin-Museum

Im Anschluss an die Moskau-Tage zeigt das Historische Museum der Stadt Wien von 7. bis 21. Oktober hundert Zeichnungen und Aquarelle russischer Künstler aus den Jahren 1900 bis 1930, der Zeit des so genannten Russischen Experiments. U.a. sind Marc Chagall, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Michail Larionow, Wladimir Tatlin und Alexander Rodtschenko vertreten. Die Exponate stammen aus der Sammlung des renommierten Puschkin-Museums für bildende Künste in Moskau. Ab 7. Oktober Dienstag bis Sonntag von
9 bis 18 Uhr. (Schluss) eg/rr

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