- 20.09.1999, 10:27:23
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Eröffnung der Moskau-Tage in Wien=
Wien, (OTS) Über das kulturelle Programm der Moskau-Tage in
Wien wurde bereits in einer Aussendung der Rathauskorrespondenz
vom Freitag, 17. September, berichtet. Im Rahmen des Galakonzertes
im Wiener Raimundtheater eröffnen der Oberbürgermeister der Stadt
Moskau und der Bürgermeister der Stadt Wien heute, Montag, abend
die Moskau-Tage offiziell.
Morgen, Dienstag, werden im Wiener Rathaus auf politischer
und fachlicher Ebene Expertengespräche stattfinden. Im Rahmen der
Veranstaltungen treffen Moskaus Bürgermeister Luschkow und seine
Delegation auf hochrangige Vertreter der Wiener Wirtschaft,
Stadtverwaltung und Politik. Darüber hinaus finden im Wiener
Rathaus Fachgespräche zu den Themen "Tourismus", "Wirtschaft" und
"Stadtplanung/Architektur" statt. Experten beider Städte sollen
Gelegenheit zum Meinungsaustausch bekommen. Im Rahmen dieser
Fachgespräche wird Bürgermeister Luschkow am Dienstag, 21.
September, 9.45 Uhr, einen Vortag für geladene Besucher über die
aktuelle Situation in Russland halten. Anmeldung für interessierte
Journalisten unter Tel.: 4000/81374. Die Dienstag Pressekonferenz
des Bürgermeisters wird ebenfalls in Anwesenheit von
Oberbürgermeister Luschkow stattfinden.
Kulturelle Veranstaltungen
Ein Rahmenprogramm ermöglicht den Wienerinnen und Wienern,
die russische Kultur näher kennen zu lernen. Der Eintritt zu den
meisten öffentlichen Veranstaltungen ist frei, für die Konzerte
liegen beim Klangbogen Wien Zählkarten auf.
o Vivaldikonzert / Buchpatenschaft
Dienstag, 21. September, 18.30 Uhr
Kuppelsaal der Österreichischen Nationalbibliothek,
1., Josefsplatz 1
geschlossene Veranstaltung
Im Rahmen eines Besuchs der Nationalbibliothek wird Moskaus
Oberbürgermeister Luschkow eine Buch-Patenschaft für Werke mit
Moskaubezug übernehmen. Freiherr von Herberstein machte 1512 und
1526 Reisen nach Moskau und nahm die daraus resultierende Karte in
verkleinerter Version in sein Werk auf. "Rerum Moscoviticarum
commentrij. Basileae 1556" gilt als einer der ältesten Pläne von
Großmoskau.
Der "Russische Atlas" (Atlas Russien) beruht auf den
Ergebnissen der Vermessungen des Landes 1720-44 sowie auf eine
Reihe weiterer geographischer Forschungen und erschien 1745 in
Petropolis mit russischen, französischen und deutschen
Titelblättern. Ein Anhang enthält das Gebäude der kaiserlichen
Akademie der Wissenschaften.
Rund 3.000 Buch-Paten haben bislang die Restaurierung
wertvoller historischer Handschriften oder Zeitungen ermöglicht.
Bürgermeister Luschkow wird wie jedem, der die Restaurierung eines
Buches unterstützt, eine Urkunde überreicht. Aus diesem Anlass
findet ein Festakt mit dem Generaldirektor der Österreichischen
Nationalbibliothek, Dr. Hans Marte sowie ein klassisches Konzert
unter dem Mott "Der ewige Don Juan" mit dem Russischen Staatlichen
Akademischen "Vivaldi Orchester" statt.
o Klassisches Konzert mit Solisten des Bolschoj Theaters
Mittwoch, 22. September, 19.30 Uhr
Wappensaal des Wiener Rathauses, 1., Rathaus,
Eingang Lichtenfelsgasse
Zählkarten: Klangbogen Wien, 1., Stadiongasse 9, Tel.: 42 717
Auf dem Programm stehen Auszüge aus Opern und Romanzen in der
Interpretation junger, aber schon bekannter russischer
SängerInnen: Irina Dolschenko, Swetlana Trifonowa und Ajk
Martirosjan. Lieder und Arien von Verdi, Tschaikowski,
Rachmaninow, Rimski-Korsakow u.a. kommen zur Aufführung.
o Klassisches Konzert Jegor Gretschischnikow
Donnerstag, 23. September, 19.30 Uhr
Wappensaal des Wiener Rathauses, 1., Rathaus,
Eingang Lichtenfelsgasse
Zählkarten: Klangbogen Wien, 1., Stadiongasse 9, Tel. 42 717
Jegor Gretschischnikow zählt zu den talentiertesten Geigern
der jungen Generation Russlands, und ist Preisträger des
internationalen Demidov-Wettbewerbs in Moskau. Sein Spiel wurde
mit dem Spezialpreis für "die beste Interpretation der Werke
Tschaikowskis" geehrt. Auf dem Programm stehen Werke von Bach,
Tschaikoski, Ravel, Jsai, Sarasate u.a.
o Ausstellungen
Das Russische Kulturinstitut zeigt bis 25. September Werke
des Aquarellmalers S. Andrijaka. Im Palais Palffy werden
Ausstellungen über Moskau gezeigt. Moskau auf dem Schritt ins
nächste Jahrtausend dokumentiert eine Ausstellung in der
Volkshalle im Wiener Rathaus.
o Moskauer Filmwoche
Organisiert vom Komitee für Kultur der Stadt Moskau, vom
Kultur- und Tourismuszentrum Stoliza sowie von den Firmen
"Mosfilm" und "Sojusmultfilm" werden in Zusammenarbeit mit dem
Wiener Landesjugendreferat bis Freitag, 24. September,
Zeichentrickfilme für Kinder- sowie Jugendspielfilme gezeigt.
Zeichnungen und Aquarelle aus dem Puschkin-Museum
Im Anschluss an die Moskau-Tage zeigt das Historische Museum
der Stadt Wien von 7. bis 21. Oktober hundert Zeichnungen und
Aquarelle russischer Künstler aus den Jahren 1900 bis 1930, der
Zeit des so genannten Russischen Experiments. U.a. sind Marc
Chagall, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Michail Larionow,
Wladimir Tatlin und Alexander Rodtschenko vertreten. Die Exponate
stammen aus der Sammlung des renommierten Puschkin-Museums für
bildende Künste in Moskau. Ab 7. Oktober Dienstag bis Sonntag von
9 bis 18 Uhr. (Schluss) eg/rr
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Eva Gassner
Tel.: 4000/81 044
Handy: 0664/33 60 917
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