• 17.09.1999, 14:24:33
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  • OTS0233

UNIQA WIRD NUN REALITÄT

Organbeschlüsse geben Weg frei für den Abschluß des BARC-Umbaus (GRAFIK)

Wien (OTS) - Am 15. und 17. September 1999 wurde durch die Organe
der Unternehmen des BARC-Konzerns die Vollendung des Konzernumbaus
beschlossen. Ziel ist ein übersichtlich strukturierter Konzern mit
einer börsenotierten Muttergesellschaft und einem klar in zwei
Sparten (Personen- und Sachversicherung) zusammengefaßten operativen
Geschäft.

BARC und Bundesländer verschmelzen zur Konzernholding
Wie nun beschlossen, wird die BARC Versicherungs-Holding AG zur
Gänz= e ihrem bisher schon an der Börse notierten Tochterunternehmen
Bundesländer-Versicherung (BV) einverleibt. Dadurch wird die
Bundesländer-Versicherung zur Konzern-Holding, die ab November 1999
den Namen " UNIQA Versicherungen AG" tragen wird. Unter Verwendung
der derzeit schon von der BARC gehaltenen BV-Aktien sowie einer
Kapitalerhöhung d= er BV von 902,5 Mio. Schilling auf 1456,87 Mio.
Schilling werden die bisherigen BARC-Eigentümer direkt an der BV
beteiligt. Die Verschmelzung erfolgt rückwirkend zum Stichtag 31.
Dezember 1998.

Operatives Geschäft in zwei Sparten klar aufgeteilt
Das operative Geschäft der BV wird gleichzeitig herausgelöst und
teils (Lebensversicherung, Krankenversicherung und
Unfallversicherung) an die Austria-Collegialität (AC) übertragen
werden, teils (Schadenversicherung) an die Austria Schaden- und
Unfallversicherung AG (SAG). Die AC wird ab November 1999 als "UNIQA
Personenversicherung AG " firmieren, die SAG als "UNIQA
Sachversicherung AG". Bestehende Versicherungsverträge werden von den
diversen Umgründungen und Umfirmierungen inhaltlich nicht berührt und
bleiben unverändert aufrecht.

In gewohnter Form wird unter anderem die Raiffeisen-Versicherung
weiterbestehen, deren Produkte vor allem von den Raiffeisen-Banken
vertrieben werden und die ihr Angobt in Richtung Sachversicherung
ausbauen wird. Gleiches gilt für die Collegialität direct
(alternative Vertriebswege) und den Regionalversicherer Salzburger
Landes-Versicherung.

Zahlreiche Synergieeffekte, verbesserte Kundenbetreuung
Der einheitliche Marktauftritt als "UNIQA" und die klare
Spartentrennung bringen eine Reihe positiver betriebswirtschaftlicher
Effekte:

* bessere Ansprache und Betreuung der Kunden
* geballtes Know-how für Produktentwicklungen durch
Kompetenzbündelung
* Synergieeffekte bei der Marktbearbeitung
* schlankere Strukturen und kürzere Entscheidungswege
* Ausschluß von konzerninterner Konkurrenz und Überschneidungen
* gemeinsam geführtes Rückversichgerungsgeschäft für die gesamte
Gruppe
* Größenvorteile bei der Kapitalveranlagung

Abschied vom produktorientierten Denken
Mit der Umgestaltung in UNIQA gibt sich der Konzern auch ein neues
Leitbild. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, künftig eine in
Österreich einzigartige Qualität bei Dienstleistungen und Produkten
zu bieten. Die Umbenennung in UNIQA markiert daher nicht nur den
Abschluß des Konzer numbaus, sondern auch den Beginn eines neuen
inhaltlichen Weges, der den Konzern von einer produktorientierten zu
einer lösungsorientierten Kundenbehandlung führen wird, in dem die
individuellen Zukunftspläne des Kunden begleitet werden.

Klare Kapitalstruktur, Forcierung der Stammaktie
Ein weiterer positiver Effekt der UNIQA ist die Schaffung einer
klaren, börsefreundlichen Kapitalstruktur. Künftig wird das
Börsepublikuman der Konzern-Muttergesellschaft direkt beteiligt
sein, weil ja die (dann in UNIQA umbenannte)
Bundesländer-Versicherung zur Konzernmutter wird. Ziel ist darüber
hinaus ein einheitlicher Auftritt auf dem Kapitalmarkt mit einer
einzigen, international gebräuchlichen Wertpapierkategorie
(Stammaktien). Dazu wurden folgende weitere Beschlüsse gefaßt:

* Die Bundesländer-Vorzugsaktionäre verzichten auf ihren
Dividendenvorzug und werden damit zu Stammaktionären der UNIQA
Versicherungen AG (derzeit noch als BV firmierend) im selben Nominale
von 100 Schilling.

* Die Partizipationsscheininhaber werden eingeladen, in der Zeit vom
4. bis 22. Oktober ihre Partizipationsscheine zum Nominale 100
Schiling in Stammaktien zum selben Nennwert umzutauschen. Der
Umtausch erfolgt ohne jegliche Zuzahlungspflicht der Scheininhaber
sowie spesenfrei.

* Die bisherigen Namensstammaktien der Bundesländer-Versicherung zum
Nominale 1000 Schilling werden gesplittet in je zehn
Inhaber-Stammaktien zum Nominale100 Schilling.

Sowohl die aus den Vorzügen gewandelten wie auch die für Partizipat=
ionsscheine getauschten Stammaktien werden für das Gesamtjahr 1999
dividendenberechtigt sein.

(Meldungen betreffend die Halbjahreszahlen der
Bundesländer-Versicher= ung und der BARC-Gruppe folgen)

Rückfragehinweis: BARC Versicherungs-Holding Pressestelle
Tel: (01) 211 11 -3300
Fax: (01) 211 11-3619
e-mail: [email protected]

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