ÖBB: Millioneninvestitionen in den neuen Nahverkehrsknoten Bahnhof Gleisdorf

Investitionsschub für die Steirische Ostbahn

Mit einer Investitionsoffensive von 270 Millionen Schilling wird der Nahverkehr in der Steiermark attraktiver gestaltet. Am Sonntag wurde im Beisein von Bundeskanzler Viktor Klima, Landesrat Hans-Joachim Ressl, Bürgermeister Franz Nussmayr und ÖBB-Generaldirektor Stv. Helmut Hainitz die moderne Nahverkehrsdrehscheibe Bahnhof Gleisdorf feierlich eröffnet. In dieses erste Vorhaben wurden rund 155 Millionen Schilling investiert.****

Damit wurde der erste Schritt der im Infrastrukturvertrag 1997 zwischen Bund und Land Steiermark ausverhandelten Maßnahmen zur Attraktivierung des Nahverkehrs umgesetzt. Der Bund beteiligte sich an diesem wichtigen Vorhaben mit 105 Mio. ATS, das Land Steiermark mit 40 Mio. ATS und die Gemeinde Gleisdorf mit 10 Mio. ATS. Die ÖBB sind für die Planung und die Bauabwicklung verantwortlich.

Sicher und kundengerecht
Der Umbau des Bahnhofes Gleisdorf stellt einen bedeutenden Schritt in die weitere Attraktivierung der "Steirischen Ostbahnstrecke" dar. Dabei wurde besonders auf die kundengerechte Ausstattung geachtet. Attraktives Kundenservice, neue Park&Ride Anlagen, behindertengerechte Ausstattung und moderne Sicherheitsstandards prägen das neue Erscheinungsbild des Bahnhofes.

Die Veränderungen im Detail:
In der Mühlgasse wurde die Eisenbahnkreuzung aufgelassen und eine Straßenunterführung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit errichtet. Durch die bauliche Trennung von PKW-Verkehr, Radfahrer und Fußgänger ist für einen reibungslosen Verkehrsablauf gesorgt.

Errichtung eines kundengerechten Insel-und Zungenbahnsteiges mit Bahnsteigüberdachung und verglaster Wartekoje.

Bau eines Personentunnels zu den Bahnsteigen und Errichtung von behindertengerechten Aufstiegshilfen.

Verlegung der Bushaltestelle direkt vor das Bahnhofsgebäude zum bequemeren Umstieg zwischen Bahn und Bus.

Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes

Adaptierungen am Bahnhofsgebäude

Park&Ride Anlage
Durch die Errrichtung einer Park&Ride Anlage mit 120 Stellplätzen im unmittelbaren Bahnhofsbereich wurde ein weiterer Anreiz zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gesetzt.
Im Bahnhofsbereich stehen somit ÖBB-Kunden 180 Stellplätze für PKW"s und 100 überdachte Fahrradabstellplätze zur Verfügung.

Qualität
Mit einem Kostenaufwand von rund 55 Mio. ATS wird im kommenden Jahr ein neues elektronisches Mittelstellwerk errichtet.
Dies wird die Betriebsabläufe weiter beschleunigen; der Regionalverkehr wird dadurch schneller und sicherer.

Im Planungsstadium befinden sich zurzeit auch drei Betriebsausweichen - in Takern-St. Margarethen, Laßnitzthal und Authal - auf der "Steirischen Ostbahn.
Betriebsausweichen sind kurze zweigleisige Streckenabschnitte, die bewirken, daß Züge kreuzen können. Dadurch können entscheidende Streckenabschnitte ohne wesentliche Verzögerungen befahren werden.

Fahrzeitverkürzung, neuer Taktfahrplan
Die "Steirische Ostbahn" wird jährlich von rund 2 Millionen Reisenden frequentiert.
Nach Umsetzung der geplanten Ausbauvorhaben soll die derzeitige Fahrzeit deutlich verkürzt werden. Zusätzlich wird die Einführung eines Taktfahrplanes eine spürbare Qualitätsverbesserung bei den Anschlüssen bringen.
Bereits in der nächsten Fahrplanperiode ab Mai 2000 sind zusätzliche Züge im Rahmen des "Steirertaktes" geplant. Ein neues Fahrplankonzept, mit abgestimmten Regional- und Eilzugtakt, wird einen wesentlichen Attraktivierungsschritt auf der "Steirischen Ostbahn" bringen.

Gleisdorf, 12. September 1999
(Ende)

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