• 12.09.1999, 09:59:34
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  • OTS0024

Farthofer: Dirnberger weiß offensichtlich nicht, wovon er spricht

Sanierung der Zwettler Bahnbrücke ausschließlich auf Engagement der ÖBB zurückzuführen

St. Pölten, (SPI) - "Der sich offensichtlich in Wahlkampfstress
befindliche VP-Mandatar Dirnberger scheint zu vergessen, daß die
Sanierung der Zwettler Bahnbrücke ausschließlich auf das
Engagement der Österreichischen Bundesbahnen zurückzuführen ist.
Während sich die Volkspartei, allen voran Landesverkehrsreferent
Erwin Pröll, weder für eine Sanierung, noch für die Erhaltung der
alten Bausubstanz interessierten, ist es allein dem Engagement der
Sozialdemokraten und der ÖBB zu danken, dass diese für das
Waldviertel so wichtige Eisenbahnstrecke erhalten blieb",
kommentiert SP-Landtagsabgeordneter Erich Farthofer heutige
Aussagen von VP-Abg. Dirnberger.****

Um der Wahrheit die Ehre zu geben muß auch erwähnt werden, daß
Landesverkehrsreferent Erwin Pröll bisher keinen Groschen in den
Ausbau des Nahverkehrs im Waldviertel investiert hat. Alle diese
Finanzmittel kommen aus dem Bund - aus den für den Nahverkehr
zweckgebundenen Einnahmen der Mineralölsteuer - und sind auf eine
sozialdemokratische Gesetzesinitiative zurückzuführen. Erwähnt
werden muß auch, daß die ÖVP der SP-Nahverkehrsoffensive immer
negativ gegenüber stand und sich die VP in der Vergangenheit wie
heute ausschließlich als Lkw-Lobby betätigt. "Beim Nahverkehr ist
es nämlich eine Tatsache, daß Landesverkehrsreferent Erwin Pröll
und sein ehemaliger Mitarbeiter und nunmehrige ÖBB-
Personenverkehrsdirektor Stindl in den letzten Jahren viele
Zugsverbindungen eingestellt und damit den Fahrplan für die Region
zu Lasten hunderter Pendler ausgedünnt haben", so Farthofer
weiter.

Die NÖ Sozialdemokraten setzen jedenfalls im Rahmen ihrer
Verkehrsinitiative auf die Ausweitung des Angebotes, auf eine
Attraktivierung und Modernisierung des Wagenmaterials und im
Straßenverkehr auf die Errichtung wichtiger Zentralrouten für das
Waldviertel. "Während VP-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll
gemeinsam mit Straßenbauminister Johannes Farnleitner
beispielsweise die Einführung des Lkw-Road-Pricings verhindern
will, engagieren sich die Sozialdemokraten für den Ausbau von
Straße und Schiene", so Labg. Farthofer abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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