Farthofer: Dirnberger weiß offensichtlich nicht, wovon er spricht

Sanierung der Zwettler Bahnbrücke ausschließlich auf Engagement der ÖBB zurückzuführen

St. Pölten, (SPI) - "Der sich offensichtlich in Wahlkampfstress befindliche VP-Mandatar Dirnberger scheint zu vergessen, daß die Sanierung der Zwettler Bahnbrücke ausschließlich auf das Engagement der Österreichischen Bundesbahnen zurückzuführen ist. Während sich die Volkspartei, allen voran Landesverkehrsreferent Erwin Pröll, weder für eine Sanierung, noch für die Erhaltung der alten Bausubstanz interessierten, ist es allein dem Engagement der Sozialdemokraten und der ÖBB zu danken, dass diese für das Waldviertel so wichtige Eisenbahnstrecke erhalten blieb", kommentiert SP-Landtagsabgeordneter Erich Farthofer heutige
Aussagen von VP-Abg. Dirnberger.****

Um der Wahrheit die Ehre zu geben muß auch erwähnt werden, daß Landesverkehrsreferent Erwin Pröll bisher keinen Groschen in den Ausbau des Nahverkehrs im Waldviertel investiert hat. Alle diese Finanzmittel kommen aus dem Bund - aus den für den Nahverkehr zweckgebundenen Einnahmen der Mineralölsteuer - und sind auf eine sozialdemokratische Gesetzesinitiative zurückzuführen. Erwähnt werden muß auch, daß die ÖVP der SP-Nahverkehrsoffensive immer negativ gegenüber stand und sich die VP in der Vergangenheit wie heute ausschließlich als Lkw-Lobby betätigt. "Beim Nahverkehr ist es nämlich eine Tatsache, daß Landesverkehrsreferent Erwin Pröll und sein ehemaliger Mitarbeiter und nunmehrige ÖBB-Personenverkehrsdirektor Stindl in den letzten Jahren viele Zugsverbindungen eingestellt und damit den Fahrplan für die Region zu Lasten hunderter Pendler ausgedünnt haben", so Farthofer
weiter.

Die NÖ Sozialdemokraten setzen jedenfalls im Rahmen ihrer Verkehrsinitiative auf die Ausweitung des Angebotes, auf eine Attraktivierung und Modernisierung des Wagenmaterials und im Straßenverkehr auf die Errichtung wichtiger Zentralrouten für das Waldviertel. "Während VP-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll gemeinsam mit Straßenbauminister Johannes Farnleitner beispielsweise die Einführung des Lkw-Road-Pricings verhindern will, engagieren sich die Sozialdemokraten für den Ausbau von Straße und Schiene", so Labg. Farthofer abschließend.
(Schluß) fa

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