ÖGB zu Stronach: Arbeitsverfassung nicht neu erfinden, sondern einhalten

Druck auf MitarbeiterInnen verhindern

Wien (ÖGB). Der ÖGB stellt zu den heutigen Aussagen der Magna-Konzernvertretung fest, dass die grundsätzliche Regelung der Arbeitsbeziehungen im österreichsichen Arbeitsverfassungsgesetz geregelt ist, und auch vom Magna-Konzern nicht neu erfunden werden muss. ++++

Das Verfahren zur Errichtung von Betriebsräten müsse, so der ÖGB, auch in Magna-Betrieben eingehalten werden. Die Wahlgrundsätze dazu seien im Arbeitsverfassungsgesetz §51 folgend geregelt. Der ÖGB geht davon aus, dass auch der steirische Landesrat Paierl seinen Beitrag dazu leistet, dass kein Druck auf ArbeitnehmerInnen des Magna-Konzerns ausgeübt wird.

Neuerlich wies der ÖGB darauf hin, dass es zwischen den ”Magna-Vertrauensleuten” und einem gesetzlich verankerten Betriebsrat entscheidende Unterschiede gebe: So haben Betriebsräte die Möglichkeit, die Rechte der Belegschaft auch im Streitfall durchzusetzen. Der ÖGB abschließend: ”Es ist nicht notwendig das Arbeitsverfassungsrecht neu zu erfinden, vielmehr müssen bestehende Gesetze eingehalten werden.” (bfm)

ÖGB, 3. September 1999 Nr. 413

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