- 02.09.1999, 11:14:17
- /
- OTS0113
Neue Herzschrittmachertechnologie konnte das Auftreten von Vorhofflimmern verhindern
Studie gibt Aufschluss über das Auftreten von Vorhofflimmern
Wien (OTS) - Zum ersten Mal kommt eine Studie, die unlängst von
europäischen und kanadischen Ärzten veröffentlicht wurde, zum
Schluss, daß mehr als 80% der Episoden von Vorhofflimmern durch
Herzschrittmacher beeinflußt werden könnten. Mit Hilfe spezieller
Herzschrittmachertechnologie könnte das Auftreten von
Vorhofflimmern-Episoden verhindert werden, was zu einer Verzögerung
des Fortschreitens der Krankheit führen würde. Die besagte Studie,
für die die europäischen und kanadischen Mitglieder der Studiengruppe
"AF-Therapy" verantwortlich zeichnen, ist die größte ihrer Art und
Vorhofflimmern in der Analyse des Verursachungsmechanismus liegt.
Bleibt das Vorhofflimmern unbehandelt, so erhöht sich das Risiko
eines Schlaganfalls hervorgerufen durch Blutgerinsel, die sich im
Vorhof bilden, auf das Fünffache.
In der ersten Phase dieser Multicenter-Studie wurde 107 Patienten
der Herzstimulator Vitatron Selection (TM) AF 1.0 implantiert. Dank
seiner hoch entwickelten Möglichkeiten zur Aufzeichnung von
Rhythmusstörungen ist dieser Stimulator in der Lage, den Arzt über
das Auftreten und das Einsetzen von Vorhofflimmern zu informieren.
Im Vergleich zu früheren Daten, die mit Hilfe von herkömmlichen
Überwachungstechniken (z.B. 24h Holter, etc.) ermittelt wurden,
konnten während der Studie mittels dieser fortgeschrittenen
Diagnostik des Herzstimulators Vitatron Selection (TM) AF 1.0 zehnmal
so viele Vorhof-Rhythmusstörungen identifiziert werden.
Das Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Arten von
Herzrhythmusstörungen. Schätzungen zufolge sind weltweit 5 Mio.
Menschen davon betroffen, und jedes Jahr werden 720.000 neue Fälle
diagnostiziert. Unter den Herzpatienten ist das Vorhofflimmern bei
weitem die häufigste aller Diagnosestellungen, die zu einer
Hospitalisierung führen. Frühere Studien haben ergeben, daß die Zahl
der Todesfälle bei der Studiengruppe bei Auftreten von Vorhofflimmern
doppelt so hoch war.
Der Herzstimulator Vitatron Selection (TM) AF 1.0 speichert
abrufbare Informationen über Auftreten und Dauer von
Vorhofflimmern-Episoden zusammen mit Zeitmarken. Zudem werden im
Stimulator vor dem Beginn einer Episode sowie während des Eintretens
des Vorhofflimmerns Schlag-für-Schlag-Daten gesammelt und
gespeichert, anhand welcher der Arzt die möglichen Ursachen
analysieren kann.
Professor A.J. Camm vom Londoner St.George's Hospital, der Leiter
der Studie, meint: "Es gibt zwar viele Möglichkeiten der präventiven
Behandlung von Vorhofflimmern, aber der Vitatron Selection (TM) AF
1.0 könnte eine der besten Alternativen bieten."
Zudem erwähnt Professor Camm: "Über 80% der
Vorhof-Rhythmusstörungen einschliesslich Bradykardien, vorzeitiger
Herzschläge, Pulsabfälle und frühzeitige Wiederauftreten der
Erkrankung lassen sich mit einem Schrittmacher behandeln, was das
Auftreten von Vorhofflimmern sehr wohl verhindern könnte."
Vitatron ist bemüht, in enger Zusammenarbeit mit Ärzten innovative
Behandlungsmöglichkeiten für komplexe Krankheitsbilder auf den Markt
zu bringen. In den nachfolgenden klinischen Phasen der Studie soll
die Effektivität der neuartigen Behandlungsmöglichkeiten in der
Vorbeugung des Vorhofflimmerns auf die Probe gestellt werden.
Die Vitatron hat ihren Hauptsitz im niederländischen Dieren, die
Internet-Adresse lautet www.vitatron.com.
(Siehe auch APA/AOM-Original Bild Service
www.ots.apa.at/file-service/4105.htm)
Rückfragehinweis: Vitatron GmbH.
DI Erich Grösslinger
Tel.: 01/596 88 60
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF/OTS






