Mitterlehner: Rudas-Forderungen bringen "AUS" für Fachgewerkschaften

Wirtschaftsbund für permanente Weiterentwicklung der Gewerbeordnung

Wien OTS) - Dass die Gewerbeordnung permanent weiterentwickelt werden muss, und der Zugang zum Gewerbe, ohne jedoch die Qualifikation zu beeinträchtigen, erleichtert werden soll, steht für den Wirtschaftsbund ausser Frage. Von daher seien einige Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Andreas Rudas eine seriöse Diskussionsgrundlage. Rudas wäre aber gut beraten, dass er, bevor er an die Öffentlichkeit geht, im eigenen Haus und vor allem bei den sozialistischen Gewerkschaftern für Klarheit sorgt, was die Position zum Teilgewerbe und der Begrenzung der Mitarbeiteranzahl betrifft. Bei den letzten Kollektivvertragsverhandlungen waren es nämlich gerade die Gewerkschafter und die Vertreter der AK, die ganz massiv eine Mitarbeiterobergrenze beim Teilgewerbe forderten, um ihre Kollektivvertragsverhandler-Souveränität zu verteidigen. Das sagte heute, Dienstag, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Reinhold MITTERLEHNER. ****

Über eines sollte sich Rudas auch bewusst sein: Die Konsequenz seiner Forderungen in Richtung totaler Liberalisierung der Teilgewerbe hiesse, dass man keine Fachgewerkschaften mehr für die Kollektivvertragsverhandlungen braucht. Der teure Apparat der Fachgewerkschaft wäre bei Verhandlungen auf Betriebsebene (z.B. bei Lohnverhandlungen) nicht mehr zu rechtfertigen , da alles durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite vor Ort zu regeln wäre. RUDAS soll daher, um glaubwürdig zu sein, seine diesbezüglichen Überlegungen zur Umstrukturierung der Gewerkschaft anschliessen, so Mitterlehner. (lat) (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsbund-Bundesleitung,
Tel.: (01) /505 47 96-30
e-mail: t.lang@wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB/01