- 31.08.1999, 12:00:01
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Auer: Sofortige Anhebung der NÖ Familienhilfe auf 6.000 Schilling
VPNÖ und Familienpolitik - einen Schritt vor, zwei zurück
St. Pölten (SPI) - "Obwohl in einem von LHStv. Liese Prokop
vorgestellten Familienpaket - das übrigens auf einen
Landtagsbeschluss aus dem Jahr 1994 (!) zurückzuführen ist - die
Familienhilfe des Landes Niederösterreich aufgestockt werden soll,
stellt dies nur einen halbherzigen Versuch dar, eine zentrale
sozialdemokratische Forderung, nämlich die Anhebung der NÖ
Familienhilfe auf die Höhe des Karenzgeldes, zu unterlaufen", stellt
SP-Familiensprecherin und NÖ-Frauenvorsitzende Abg. Helene Auer fest.
Wenn die ÖVP bereits fünf Jahre benötigt, um sich an entsprechende
Beschlüsse zu erinnern, so ist als Motivation sicher die
bevorstehende Nationalratswahl eher zutreffend als die Verwirklichung
von bereits jahrelang verzögerten familienpolitischen
Forderungen.****
"Die sozialdemokratische Forderung, die NÖ-Familienhilfe auf einmal
anzuheben und so dem Karenzgeld gleichzustellen, würde den Familien
jedenfalls sicher mehr helfen, als sich schrittweise - wie von Prokop
angesprochen - den bürokratischen Hürden einer ‚zitzerlweisen‘
Angleichung um S 500,- pro Jahr zu unterziehen. Statt mit der
sprichwörtlichen Gießkanne durchs Land zu eilen, und Millionärinnen
den Genuß eines steuerfreien Nebeneinkommens zu ermöglichen, sollten
sie sich lieber um die Familien kümmern, die Bedarf haben und die auf
S 6000,- im Monat wirklich angewiesen sind", so die
SP-Landtagsabgeordnete. "Einmal mehr zeigt sich, was von den
vollmundigen VP-Familien-Wahlslogans zu erwarten ist, nämlich eine
Politik, die mit ‚einem Schritt vor und zwei zurück‘ keinerlei
Realitätsbezug zu den Menschen und ihren Familien im Land aufweisen
wird", so Abg. Auer abschließend.
(Schluss) sk/fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200/2794
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