• 31.08.1999, 10:06:10
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  • OTS0084

Raschhofer zu Kommissionshearing: Viel Lärm um nichts

Wien, 1999-08-31 (fpd) - "In Summe erwies sich das Hearing als
gemütlicher "Fünfuhrtee", der in einer zahnlosen Befragung mündete",
faßte heute die freiheitliche EU-Delegationsleiterin Daniela
Raschhofer das Hearing mit Kommissar Fischler zusammen. ****

"Als Kommissar der alten Schule erwies sich Fischler vor allem dann,
wenn es um die Übernahme von politischer Verantwortung ging. Ein
Spitzenpolitiker, der seine Position im Institutionengefüge gestärkt
sehen und gleichzeitig keine Verantwortung für die Administration
übernehmen will, paßt nicht in die von Prodi angekündigte ‘Kommission
Neu‘", erklärte Raschhofer.

Auch in anderen Bereichen habe Fischler mangelndes
Verantwortungsbewußtsein erkennen lassen. Keine Bereitschaft zeigte
er, sein altes Versprechen einzulösen und die Lebendtiertransporte
abzuschaffen. Für den Tierschutz zuständig seien für ihn die
Mitgliedsstaaten. Bei der aktuellen Frage der Lebensmittelsicherheit
sieht Kommissar Fischler nur eine geteilte Verantwortung. In diesem
Fall werde dem Rat die Sündenbockfunktion zugeschoben. Wie Raschhofer
feststellte, "leidet Frau Stenzel ganz offensichtlich nicht nur an
einer akuten Sehschwäche, sondern auch an einer Hörschwäche, nachdem
sie von einem glänzenden Kommissar Fischler schwärmte". (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 / 5620

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