Raschhofer zu Kommissionshearing: Viel Lärm um nichts

Wien, 1999-08-31 (fpd) - "In Summe erwies sich das Hearing als gemütlicher "Fünfuhrtee", der in einer zahnlosen Befragung mündete", faßte heute die freiheitliche EU-Delegationsleiterin Daniela Raschhofer das Hearing mit Kommissar Fischler zusammen. ****

"Als Kommissar der alten Schule erwies sich Fischler vor allem dann, wenn es um die Übernahme von politischer Verantwortung ging. Ein Spitzenpolitiker, der seine Position im Institutionengefüge gestärkt sehen und gleichzeitig keine Verantwortung für die Administration übernehmen will, paßt nicht in die von Prodi angekündigte ‘Kommission Neu‘", erklärte Raschhofer.

Auch in anderen Bereichen habe Fischler mangelndes Verantwortungsbewußtsein erkennen lassen. Keine Bereitschaft zeigte er, sein altes Versprechen einzulösen und die Lebendtiertransporte abzuschaffen. Für den Tierschutz zuständig seien für ihn die Mitgliedsstaaten. Bei der aktuellen Frage der Lebensmittelsicherheit sieht Kommissar Fischler nur eine geteilte Verantwortung. In diesem Fall werde dem Rat die Sündenbockfunktion zugeschoben. Wie Raschhofer feststellte, "leidet Frau Stenzel ganz offensichtlich nicht nur an einer akuten Sehschwäche, sondern auch an einer Hörschwäche, nachdem sie von einem glänzenden Kommissar Fischler schwärmte". (Schluß)

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