Machbarkeitsstudie für Thaytal-Nationalparkzentrum

Nach Abschluß folgt internationaler Architektenwettbewerb

St.Pölten (NLK) - Ein Münchner Beratungsunternehmen wurde von der Landesgesellschaft Eco Plus und der Nationalpark Thayatal GmbH beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für ein neues Nationalparkzentrum für den Nationalpark Thayatal zu erstellen. Die Absicht des Landes, ein derartiges Zentrum mit einer Gesamtinvestitionssumme von 80 Millionen Schilling zu errichten, wurde von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am 8. Juli anläßlich eines Nationalparkbesuches bekanntgegeben.

Daß die Realisierung des Nationalparkzentrums in greifbare Nähe rückt, dafür spricht der Terminplan für die Studie: Innerhalb zweier Monate soll in einer ersten Phase die Grundstrategie erarbeitet werden, danach folgt Phase 2 bis November dieses Jahres, der Endbericht mit Aussagen über die Positionierung und Funktionalität.

Um Inhalte und Gestaltung geht es in weiterer Folge, dann auch um Architektur. Ob Nutzung und Umbau eines bestehenden Bauwerkes, ob Neubau, die äußere Gestalt des Zentrums wird in einem Architektenwettbewerb ermittelt, wie in den Vergaberichtlinien der EU vorgeschrieben.

Nationalparkdirektor Brunner: "Dieses Zentrum soll nicht nur eine Anlaufstelle für die Besucher des Nationalparks Thayatal werden. Durch moderne Präsentation soll es zu einem attraktiven Informationszentrum für alle Naturinteressierten werden."

Was die Qualität betrifft, soll sich dieses neue Zentrum in die Reihe der modernsten europäischen Besucherzentren einreihen. Als wichtigstes Beispiel gilt das Zentrum "Vulcania" im französischen Zentralmassiv, das derzeit nach Plänen des Architekten Hans Hollein errichtet wird und umfassend über Vulkanismus informiert. Ein weiteres Vorbild ist das "Hans Eisenmann-Haus" im Nationalpark Bayerischer Wald.

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