• 25.08.1999, 12:07:20
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  • OTS0138

Generalsanierung der Rettungszentrale=

Beschluss im Gesundheitsausschuss

Wien, (OTS) Mit den Stimmen aller Parteien wurde am Dienstag
im Gemeinderatssausschuss für Gesundheits- und Spitalswesen die
Generalsanierung des Nebengebäudes der Rettungszentrale in der
Radetzkystraße 1 im 3. Bezirk beschlossen. Die Gesamtkosten für
dieses Projekt betragen 140 Millionen Schilling, die
Generalsanierung soll 2001 abgeschlossen sein.****

Das bestehende Gebäude der Rettungszentrale der MA 70,
Österreichs einziger Berufsrettung, stammt aus dem Jahr 1897 ist
bis heute im wesentlichen unverändert, obwohl sich die
logistischen und räumlichen Anforderungen in dieser Zeit
vervielfacht haben. Die Rettungszentrale besteht aus zwei
Baukörpern, welche durch ein Zu- und Abfahrt voneinander getrennt
sind. Das Hauptgebäude befindet sich durch die laufenden
Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen wie Einbau eines
Aufzuges und Ausbau des Daches für ein neues Journal in gutem
baulichen Zustand. Hingegen entspricht das Nebengebäude
mittlerweile in keiner Weise den modernen Erfordernissen. Die
vorhandene Raumaufteilung und der Umstand, dass das Gebäude nicht
unterkellert ist, verhindern eine sinnvolle Revitalisierung. Daher
ist der Abbruch des bestehenden Nebengebäudes und die Errichtung
eines neuen, unterkellerten und mit dem denkmalgeschützten
Hauptgebäude verbundenen Zubaues die zweckmäßigste und
wirtschaftlichste Lösung.

Investitionsprogramm für das Wilhelminenspital (WSP)

Ebenfalls einstimmig wurde am Dienstag ein
Investitionsprogramm im Wilhelminenspital beschlossen. Zum einen
werden die Zentral-Operations-Bereiche im Pavillon 30
generalsaniert, zum anderen wird die Toxikologische
Intensivstation vom Pavillon 30 in den Pavillon 16 verlegt. Der
Umbau des OP-Bereiches wird rund 70 Millionen, der neue Standort
der Toxikologischen Intensivstation rund 14,5 Millionen Schilling
kosten.

Der Pavillon 30 des WSP, in dem der Zentral-OP untergebracht
ist, wurde im Jahr 1971 errichtet und entspricht daher nicht mehr
den technischen und räumlichen Anforderungen einer modernen
chirurgischen Abteilung.

Deshalb sind folgende Maßnahmen geplant:

o Die Schaffung neuer Raumstrukturen mit neuen Raumprogrammen auf

einer Bruttogesamtfläche von rd. 1.200 Quadratmetern auf Ebene C
des Pavillons 30.
o Die Errichtung einer Lüftungszentrale am Dach der Ebene C.
o Die Anpassung der elektrotechnischen Anlagen.
o Die Aufstockung des Innenhofes und des derzeitigen Schockraumes

auf Höhe der Ebene C im Ausmaß von rd. 140 m2 zur Vergrößerung
der Funktions- und Nebenräume.

Ebenfalls im Pavillon 30 sind derzeit zwei Intensivstationen,
nämlich die Allgemeine Intensivstation mit acht Betten und die
Toxikologische Intensivstation mit sechs Betten, untergebracht.
Auf Grund des Umbaus und der Vergrößerung des Zentral-OP ist eine
Verlegung der Toxikologischen Intensivstation in den Pavillon 16
notwendig.

Die örtliche Trennung der beiden Intensivstationen ist sowohl
aus medizinischen Gründen als auch aus psychohygienischer Sicht
notwendig. Außerdem weist eine Toxikologische Intensivstation
gegenüber einer Allgemeinen Intensivstation eine deutlich
abweichende Infrastruktur auf, wobei sich auch die Betriebsabläufe
erheblich voneinander unterscheiden. (Schluss) nk

Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

Norbert Kettner
Tel.: 4000/81 845
e-mail: [email protected]

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