Generalsanierung der Rettungszentrale

Beschluss im Gesundheitsausschuss

Wien, (OTS) Mit den Stimmen aller Parteien wurde am Dienstag
im Gemeinderatssausschuss für Gesundheits- und Spitalswesen die Generalsanierung des Nebengebäudes der Rettungszentrale in der Radetzkystraße 1 im 3. Bezirk beschlossen. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen 140 Millionen Schilling, die Generalsanierung soll 2001 abgeschlossen sein.****

Das bestehende Gebäude der Rettungszentrale der MA 70, Österreichs einziger Berufsrettung, stammt aus dem Jahr 1897 ist bis heute im wesentlichen unverändert, obwohl sich die
logistischen und räumlichen Anforderungen in dieser Zeit vervielfacht haben. Die Rettungszentrale besteht aus zwei Baukörpern, welche durch ein Zu- und Abfahrt voneinander getrennt sind. Das Hauptgebäude befindet sich durch die laufenden Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen wie Einbau eines Aufzuges und Ausbau des Daches für ein neues Journal in gutem baulichen Zustand. Hingegen entspricht das Nebengebäude mittlerweile in keiner Weise den modernen Erfordernissen. Die vorhandene Raumaufteilung und der Umstand, dass das Gebäude nicht unterkellert ist, verhindern eine sinnvolle Revitalisierung. Daher ist der Abbruch des bestehenden Nebengebäudes und die Errichtung eines neuen, unterkellerten und mit dem denkmalgeschützten Hauptgebäude verbundenen Zubaues die zweckmäßigste und wirtschaftlichste Lösung.

Investitionsprogramm für das Wilhelminenspital (WSP)

Ebenfalls einstimmig wurde am Dienstag ein
Investitionsprogramm im Wilhelminenspital beschlossen. Zum einen werden die Zentral-Operations-Bereiche im Pavillon 30 generalsaniert, zum anderen wird die Toxikologische
Intensivstation vom Pavillon 30 in den Pavillon 16 verlegt. Der Umbau des OP-Bereiches wird rund 70 Millionen, der neue Standort
der Toxikologischen Intensivstation rund 14,5 Millionen Schilling kosten.

Der Pavillon 30 des WSP, in dem der Zentral-OP untergebracht ist, wurde im Jahr 1971 errichtet und entspricht daher nicht mehr den technischen und räumlichen Anforderungen einer modernen chirurgischen Abteilung.

Deshalb sind folgende Maßnahmen geplant:

o Die Schaffung neuer Raumstrukturen mit neuen Raumprogrammen auf

einer Bruttogesamtfläche von rd. 1.200 Quadratmetern auf Ebene C des Pavillons 30.
o Die Errichtung einer Lüftungszentrale am Dach der Ebene C.
o Die Anpassung der elektrotechnischen Anlagen.
o Die Aufstockung des Innenhofes und des derzeitigen Schockraumes

auf Höhe der Ebene C im Ausmaß von rd. 140 m2 zur Vergrößerung der Funktions- und Nebenräume.

Ebenfalls im Pavillon 30 sind derzeit zwei Intensivstationen, nämlich die Allgemeine Intensivstation mit acht Betten und die Toxikologische Intensivstation mit sechs Betten, untergebracht.
Auf Grund des Umbaus und der Vergrößerung des Zentral-OP ist eine Verlegung der Toxikologischen Intensivstation in den Pavillon 16 notwendig.

Die örtliche Trennung der beiden Intensivstationen ist sowohl aus medizinischen Gründen als auch aus psychohygienischer Sicht notwendig. Außerdem weist eine Toxikologische Intensivstation gegenüber einer Allgemeinen Intensivstation eine deutlich abweichende Infrastruktur auf, wobei sich auch die Betriebsabläufe erheblich voneinander unterscheiden. (Schluss) nk

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Norbert Kettner
Tel.: 4000/81 845
e-mail: norbert.kettner@ggs.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK