LiF-Bolena zum Wiener Spitalswesen: "PatientInneninteressen müssen im Vordergrund stehen!"

Liberale fordern Qualitätssicherung als Voraussetzung für mehr Effizienz in den Spitälern

Wien (OTS) Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Gesundheitsstadtrat Rieder übte die Gesundheitssprecherin der Wiener Liberalen, Alexandra Bolena, heftige Kritik an der Wiener Ankündigungspolitik in Sachen Qualitätssicherung in Wiener Spitälern. "Seit drei Jahren fordern wir nun schon eine Outcome-Messung für die Wiener Spitäler, um endlich einmal objektive Daten darüber zu erhalten, welche Leistungen mit welcher Effizienz erbracht werden. Obwohl diesbezügliche Anträge der Liberalen regelmäßig abgelehnt werden, könnte man nach der heutigen Pressekonferenz Rieders annehmen, in Wiener Spitälern wäre alles in bester Ordnung", kritisierte die liberale Gemeinderätin.

Die Anträge der Liberalen werden mit den Argumenten, die Forschung stecke noch in den Kinderschuhen und der KAV habe keinen konkreten Auftrag, regelmäßig abgelehnt. "Wir wissen in Wien nicht, welche medizinischen Interventionen bei welchen Diagnosen zu welchen Ergebnissen führen. Die entscheidenden Fragen wurden in Wien noch nicht ernsthaft diskutiert: Machen wir das Richtige? Machen wir das Richtige richtig? Wie können wir das Richtige auf Dauer besser machen?", so Bolena. Umso befremdender erscheinten die heutigen Aussagen Stadtrat Rieders. Er erwecke nämlich den Eindruck, dass es standardisierte Qualitätsmaßnahmen in Wiener Spitälern bereits gebe. "PatientInneninteressen müssen unbedingt im Vordergrund stehen, Schönfärberei und gezielte Verunsicherung sind daher fehl am Platz", sagte die liberale Gesundheitssprecherin abschließend.

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