Gesundheitsministerin Hostasch verhindert, was sie als AK-Präsidentin gefordert hat

Dirnberger fordert verschuldensunabhängige Patienten_ entschädigung vom neuen Nationalrat

Wien (OTS) - "Die Gesundheitsministerin Hostasch ist dafür verantwortlich, dass Patienten nach ärztlichen Kunstfehlern, wie z.B. jetzt in Oberösterreich, keine Entschädigung erhalten. Die Ministerin ist bei dieser verschuldensunabhängigen Patientenentschädigung genauso gescheitert wie bei der Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten", kritisiert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB).

Dirnberger: "Ich habe die Gesundheitsministerin bereits bei ihrem Amtsantritt im Jänner 1997 darauf hingewiesen, dass eine verschuldensunabhängige Entschädigung bei ärztlichen Kunstfehlern notwendig ist. Aber nicht genug damit, bereits unter der Präsidentschaft von Lore Hostasch in der Bundesarbeitskammer wurde dort im sog. Programm 2000 eine entsprechende Besserstellung der Patienten im Falle von ärztlichen Kunstfehlern gefordert. Doch was die AK-Präsidentin gefordert hat, hat die Gesundheitsministerin Hostasch nicht umgesetzt."

Immer wieder Kunstfehler, nie gab es gesetzliche Konsequenzen

Nach den ärztlichen Kunstfehlern der letzten Jahre, also z.B. der irrtümlichen Kastration oder der irrtümlichen Nierenentfernung, gab es immer wieder großen politischen und medialen Wirbel, doch blieb das ohne gesetzliche Konsequenzen. "Ich hoffe, dass der neugewählte Nationalrat in dieser Angelegenheit aktiver sein wird als der alte, denn dieser war, obwohl eine verschuldensunabhängige Patientenentschädigung schon verankert war, völlig untätig", fordert Dirnberger eine entsprechende Gesetzesinitiative vom neuen Nationalrat und vom neuen Gesundheitsminister.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Fax.: (01) 36060/5399Alfred Dirnberger, Tel. 01-58883-1706.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS