- 23.08.1999, 08:03:00
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Erber: Jugend in EU-Fragen noch sehr unbedarft
Wir werden die Jugend besser informieren
Niederösterreich, 23.8.99 (NÖI) "Die Jugend hat laut einer
Studie des Soziologen Dr. Brunmayr leider sehr wenig Ahnung von
der Europäischen Union und davon, was ein vereintes Europa an
Chancen für die Jugend bringen kann. Auch über die EU-Erweiterung
wissen sie nicht bis kaum Bescheid. Es ist dies ein alarmierendes
Zeichen für uns und ein Signal dafür, daß die Jugend besser
informiert werden muß", erklärte heute LAbg. Anton Erber. ****
Die meisten Kontakte über die Grenzen hinweg hat die Jugend aus
dem Industrieviertel vorzuweisen, für die Ausflüge nach Ungarn
fast schon zum Alltag gehören. Anlaß zur Präsentation dieser
Studie war das europäische Jugendleitercamp des NÖ Jugendreferats,
das im Juli in Krems gelaufen ist. Bei diesem Anlaß wurden auch
Musterprojekte nachbarschaftlicher Jugendinitiativen vorgestellt.
Das Landesjugendreferat betrieb dankenswerterweise schon in der
kommunistischen Zeit Austauschprogramme mit osteuropäischen
Ländern. Diese wurden nun natürlich intensiviert, so Erber.
"Es ist gelungen einen sehr intensiven Austausch zwischen
slowakischen und niederösterreichischen Jugendlichen
herbeizuführen. So entstanden Jugendgästehäuser beiderseits der
Grenzen; intensive Kontakte in Form von Landschulwochen,
Schikursen, Kreativcamps und Sprachkurse laufen. Jetzt gilt es
auch noch die Information bei den Jugendlichen, die an derartigen
Events kein Interesse haben, zu verstärken", betonte Erber.
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